Mit diesen Talenten kann man jetzt schon rechnen

Von: Tim Habicht
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In jungen Jahren schon Spezialisten in Sachen Mathe: 32 Grundschüler machten bei „Aachener Modell Faszination Mathematik“ an der RWTH mit. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Städteregion fördert gemeinsam mit der RWTH Aachen mathematisch hochbegabte Kinder. Im diesjährigen „Aachener Modell - Faszination Mathematik“ beschäftigen sich 32 Grundschülerinnen und -schüler der dritten und vierten Klasse mit Mathematik in der Hochschule.

Mit großen Augen sitzen die 32 Schüler in der Aula des Hörsaals III der RWTH. Normalerweise pauken hier Studentinnen und Studenten, doch heute ist der Hörsaal für die Dritt- und Viertklässler reserviert. Gemeinsam mit ihren Eltern oder Angehörigen lassen sie das vergangene Jahr Revue passieren. Beim „Aachener Modell – Faszination Mathematik“ tauchten sie tief in die Materie der Mathematik ein, lernten dabei sehr viel und hatten jede Menge Spaß.

„Wir möchten mit diesem Projekt mathematisch hochbegabte Kinder entdecken und fördern. Im Vorfeld werden alle Grundschulen in der Städteregion aufgefordert, den Schüler, der am besten Mathematik in der dritten oder vierten Klasse kann, auszuwählen. Dieser bekommt dann die Möglichkeit, Mathematik zu betreiben, Impulse für eine weitergehende Beschäftigung mit mathematischen Phänomenen aufzunehmen und bekannte Sachverhalte zu entdecken und zu erforschen“, erklärt Sonja Engel, Mathematiklehrkraft der Städteregion und stellvertretende Schulleiterin der GGS Richterich.

Eines dieser hochbegabten Kinder ist Nils. Der Zehnjährige der GGS Oberforstbach nahm am Mathe-Projekt teil und zeigt sich begeistert: „Das hat wirklich richtig viel Spaß gemacht. Ich bin generell ein Mathe-Fan und war natürlich super froh, dass ich hier mitmachen durfte.“ Der Viertklässler wird bald auf das Einhard-Gymnasium wechseln und freut sich auch schon da auf neue spannende Mathe-Themen.

Unter der Leitung und Betreuung von Professor Johanna Heitzer, Lehrstuhl A für die Didaktik der Mathematik der RWTH Aachen, befassten sich die Jungen und Mädchen mit Figuren in Ebene und Raum, Kanten, Knoten und Wegen oder Rechnen mit Unbekannten. Anerkennung für diese tollen mathematischen Leistungen gab es auch von Ulla Roder, Schulamtsdirektorin der Städteregion: „Ihr seid alle richtig fit in Mathe! Kinder, die sich in eurem Alter so gut mit der Mathematik auskennen und hier im Hörsaal lernen, das ist nicht selbstverständlich.“

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