Mit dem Regen begann der Walheim Sturmlauf

Von: Günther Sander
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Kein Durchkommen: Mittelrheinligist Hertha Walheim (gelbes Trikot) kam gegen die Kreisliga-A-Mannschaft des SC Grün-Weiß Lichtenbusch nicht über ein torloses Remis hinaus. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Die Jagd auf den Titel des 27. Fußball-Stadtmeisters hat begonnen, 29 Teams (der Eisenbahner SV hat zurückgezogen) kämpfen an neun Tagen auf der Anlage des Ausrichters, DJK FV Haaren, an der Neuköllner Straße um den begehrten Sparkassen-Cup.

Für die Teams ist es eine willkommene Gelegenheit, in der Vorbereitungsphase auf die Meisterschaft die Leistungsstärke zu testen. Die überwiegend in tieferen Ligen spielenden Mannschaften werden versuchen dabei natürlich, den Großen ein Bein zu stellen.

Der erste „Wunschgedanke”, den Favoriten TSV Hertha Walheim auszuschalten, hat sich nicht erfüllt. In der Gruppe 1 begann das Team von Coach Mirko Braun gegen Grün-Weiß Lichtenbusch mit angezogener Handbremse, denn es reichte nur zu einem torlosen 0:0-Unentschieden. Lichtenbuschs Keeper parierte einen Foulelfmeter, die Elf hatte ansonsten nur zwei Chancen, um in Führung zu gehen.

Anders dann Walheim in einer wahren Wasserschlacht, hier ließ der dreimalige Titelgewinner den SV Horbach (Kreisliga C) glatt im Regen stehen. Mit 6:0 marschierte Walheim in Richtung Viertelfinale. Die Treffer markierten Wirtz, zweimal Putzier, Grümmer, Huppertz und Statovci.

Zwischenzeitlich aber schaffte Rhenania Rothe Erde zwei Siege gegen Horbach (2:0) und Lichtenbusch (2:0). Im Endkampf um das Erreichen des Viertelfinales machte Walheim dann gegen Rothe Erde kurzen Prozess, mit 5:0 war der C-Ligist noch gut bedient. Torschützen diesmal waren Rother (2), Collubry, Huppertz und Putzier. Ganz ohne Bedeutung war die letzte Begegnung zwischen Horbach und Lichtenbusch, die 0:1 endete.

Dirk Offermann, Hertha-Geschäftsführer und Fußballobmann, zeigte sich zumindest mit dem Sportlichen überaus zufrieden. „Wir wollen hier weiter kommen, wir sind wieder mal dran.” Unglücklich bewertete er dagegen die Entscheidung der Ausrichter, dass „Gruppen-Endspiel” auf dem Nebenplatz stattfinden zu lassen, während auf dem Hauptplatz ein Einlagespiel ausgetragen wurde.

Am Samstag können der SV Eilendorf und Westwacht weiter kommen, sie spielen dann im Viertelfinale gegeneinander.
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