Aachen - Mit 80 „Sachen” unterwegs auf dem Lousberg

Mit 80 „Sachen” unterwegs auf dem Lousberg

Von: Svenja Pesch
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Steile Anstiege, rasende Abfah
Steile Anstiege, rasende Abfahrten: Beim Radrennen auf der Lousbergrunde waren insgesamt 250 Teilnehmer am Start. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Da hat das Daumendrücken am Ende leider doch nichts gebracht. Zumindest, was das Wetter angeht. Hatte sich die Sonne noch bis zum Nachmittag wenigstens immer mal wieder für ein paar Minuten gezeigt, setzte pünktlich zum letzten Rennen, der Elite A, B und C, der Regen ein.

Die gut 80 Teilnehmer des letzten Rennens mussten die 2,3 Kilometer somit auf nassen Straßen bestreiten. Trotzdem lockte das Radrennen auf der großen Lousbergrunde wieder viele Sportbegeisterte in den Sattel - und viele Zuschauer an die Strecke. Bis zu 80 Kilometer pro Stunde können die Radrennfahrer auf der Runde erreichen.

Zu den Bezirksmeisterschaften, die dieses Jahr erstmals auf dem Lousberg stattfanden, waren Fahrer aus fünf Bezirken angereist. Aus Aachen, Düsseldorf, Köln, dem Bergischen Land und Mittelrhein-Süd. Guido Diefenthal, Präsident des Radsportclubs Zugvogel Aachen, war in Eile. Während die Junioren der U19 Gruppe gerade ausgepowert ins Ziel geradelt waren, stand die Elite schon in den Startlöchern. Und was erwartet die erschöpften und stolzen Sieger? „Ruhm und Ehre”, erzählt Diefenthal lachend. „Der Spaß steht hier im Vordergrund, und den haben die gut 250 Teilnehmer auch.”

Der 11-jährige Lukas stärkte sich am Rand erst mal mit Getränken und Kuchen, denn er war doch ganz schön geschafft. Auch wenn es für das Siegertreppchen nicht gereicht hatte, freute er sich, überhaupt so tapfer durchgehalten zu haben. Das, was Lukas schon hinter sich hatte, hatte Dominik Hideg aus Köln noch vor sich. Mit der Startnummer 76 machte er sich für das Rennen warm: „Ich hatte in den letzten Wochen leider viel zu wenig trainiert. Auch wenn ich seit acht Jahren Rennrad fahre, ist mein heutiges Ziel, dass ich einfach nur heil ankomme. Ich sehe das Ganze also eher als ein Training. Aber wer weiß, manchmal ist ja doch mehr drin, als man erwartet.”

Nur Petrus hatte bei all der guten Laune und Motivation wohl kein Herz für Radler. Aber auch die Regenschauer zogen mitten im Rennen zeitweise vorüber. Und so konnten die Zuschauer wieder für die wirklich wichtigen Dinge die Daumen drücken. Nämlich für die vielen Flitzer.
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