Aachen - Missio: Aachen Hilfswerke sind Schrittmacher

Missio: Aachen Hilfswerke sind Schrittmacher

Von: xen
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Aachen. „Oh, what a wonderful world”, sang der Missio-Chor beim Neujahrsempfang unter der Leitung von Günter Becker und der Begleitung von Elo Tammsalu im eigenen Haus.

Das internationale, katholische Missionswerk Missio versucht seit 178 Jahren die Welt für die Armen etwas wundervoller zu machen - seit jeher von Aachen aus. Prälat Klaus Krämer, Präsident von Missio Aachen, betonte in seiner Ansprache genau diese Verbundenheit zur Stadt.

„Aachen ist und bleibt ein Gravitationszentrum für katholische Hilfswerke”, sagte er und nahm damit auch Misereor und das Kindermissionswerk in den Blick. „Auf die Aachener Hilfswerke kommt sicherlich eine Schrittmacherfunktion zu bei der anstehenden Kooperation der Werke der Weltkirche”, betonte er.

In erster Linie werde Missio aber weiterhin den Menschen in Not beistehen. „Deshalb haben wir aktuell 50.000 Euro an Caritas International überwiesen für die Katastrophenhilfe in Haiti, obwohl das nicht unser Aufgabenbereich ist. Deshalb werden wir aber auch immer wieder Themen in den Mittelpunkt rücken, die sonst vergessen werden”, meinte der Missio-Präsident.

Das seien zum Beispiel die Aids-Waisen in der Welt, die durch die Schutzengel-Aktion von Missio unterstützt werden. Oder die interreligiöse Friedensarbeit in Nigeria. Der Kampagnen-Schwerpunkt der Arbeit von Missio liege 2010 - anlässlich des 100. Geburtstags von Mutter Theresa - auf der Arbeit der Ordensfrauen für die Armen in Indien. Der interne Schwerpunkt des Missionswerkes liegt dagegen in der forcierten Mitgliederwerbung.

Möglicherweise ein williges Opfer könnte da Oberbürgermeister Marcel Philipp sein, der das „Missio-Oktogon” als einen der interessantesten Redeplätze, an dem er gesprochen habe, bezeichnete. Auch er betonte die Verbundenheit zwischen Stadt und Missio. So setze er auch auf die Beteiligung von Missio-Mitarbeitern in der aktuellen Diskussion, wie sich Aachen und die Städteregion darstellen sollen und wahrgenommen werden wollen: „Sie haben den globalen Blick, der hilfreich sein kann beim Überdenken unserer Maßstäbe.”
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