Aachen - Missbrauchsfälle: Polizei weist Kritik von sich

Missbrauchsfälle: Polizei weist Kritik von sich

Von: os/stm
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Aachen. Im Fall des neunjährigen Aachener Jungen, der laut Anklage 53 Mal von einem 41 Jahre alten vorbestraften Sexualstraftäter missbraucht worden sein soll, weist die Aachener Polizei Kritik von sich.

Der Mann hatte die Taten nach seiner Haftentlassung Ende 2011 zwischen Mitte 2012 und Februar 2013 begehen können, obwohl er unter behördlicher Aufsicht stand.

Es habe eine „Vielzahl angemeldeter und unangemeldeter Kontrollen an seiner Wohnanschrift“ gegeben, hieß es seitens Polizei gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Man habe den rechtlichen Rahmen voll ausgeschöpft“ . Der Mann selbst habe sich stets kooperativ gezeigt und auch eine freiwillige DNA-Probe nicht verweigert. Ein „Allheilmittel“ gegen solche Rückfälle gebe es nicht.

Nach Informationen unserer Zeitung soll sich der 41-Jährige, der sieben Jahre wegen Kindesmissbrauchs in Haft war, das Vertrauen des Neunjährigen, der in seiner Nachbarschaft wohnte, erschlichen haben. Ein Zufall brachte die Behörden auf die Spur des Mannes.

Eine Mitarbeiterin der Bewährungshilfe wurde aufmerksam, als er mit einem Kind an der Hand durch Aachen ging. Wenige Stunden später wurde er festgenommen und soll laut Polizei bald darauf ein Geständnis abgelegt haben.

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