Milos Sous lädt bis April zu 40 kostenlosen Konzerten

Von: Gerd Simons
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Kann sich sehen und hören lassen: Milos Sous hat einen Konzertreigen mit 40 Bands zusammengestellt. Foto: Gerd Simons

Aachen. Der Domkeller startet am 23. September, in die sechste Saison seiner Montagskonzerte. Vieles bleibt beim Alten: tolle Bands und ein abwechslungsreiches Programm mit lokalen und überregionalen Acts bei freiem Eintritt. Neu ist die Anfangszeit: Beginn ist jeweils um 20 Uhr. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass unser musikalisches Angebot angenommen wird und wir mit unserem Konzept, gute und handgemachte Musik zu präsentieren, jetzt schon ins sechste Jahr gehen“, blickt der Macher der Konzerte, Milos Sous, zufrieden zurück nach vorn.

Der 43-Jährige, der immer noch den Anspruch hat, Bands und Musiker für seine Serie zu finden, die in Aachen bis noch gar nicht oder selten in Erscheinung getreten sind, möchte auch in der kommende Saison seinem eigenen Anspruch gerecht werden: mit musikalischem Angebot unterhalten und Gästen etwas bieten, was sie noch nicht kennen.

Das Gleiche gilt auch für die Musiker. „Sie sind überrascht, dass wir hier eine volle Hütte haben und das unser Publikum neugierig und hervorragend auf unterschiedliche Musikrichtungen reagiert – und das an einem Montag“, setzt er seine Ausführungen fort.“

Aachener Profi aus den USA

Für die Saisoneröffnung am Montag ist Sous ein Coup gelungen. Den Auftakt der Serie mit rund 40 Konzerten macht Fabian Bausch alias Christian Fabian mit seinem Trio. Bausch ist in Aachen aufgewachsen, vor vielen Jahren in die USA ausgewandert und geht seitdem als renommierter Berufsmusiker mit seinem Kontrabass erfolgreich seiner Profession nach.

Bausch zieht es immer wieder in seine Heimat zurück. „Hier lebt meine Familie und hier leben Menschen, die ich gerne wiedersehen möchte“, erläutert Bausch. Er selbst, der bei einem Besuch eines Konzerts von Dizzie Gillespie vom Jazz infiziert wurde, hat schon mit Jazz-Größen wie Herbie Hancock und Lionel Hampton gearbeitet und seinen eigenen Stil verfeinert.

„Für meinen ersten Flug in die USA 1986 musste ich mir das Geld für das Ticket selbst verdienen und habe als Kellner im Domkeller gearbeitet. Ich kannte den Besitzer Michael Salagoudis gut und habe den internen Rekord gebrochen, in dem ich 1500 Mark Umsatz in einer Schicht gemacht habe.

Von daher ist es für mich immer etwas besonderes, im Domkeller aufzutreten.“ Unterstützt wird Christian Fabian bei seinem Auftritt von Andreas Dahle (Gitarre) und Ron van Stratum .

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