Aachen - Messerattacke: Opfer nur leicht verletzt

Messerattacke: Opfer nur leicht verletzt

Von: stm
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Tatort Weißwasserstraße: Hier eskalierte ein Streit, die Polizei stuft den Vorfall allerdings nicht mehr als versuchten Mord ein. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Über mangelnde Beschäftigung kann sich das Kriminalkommissariat 11 der Aachener Polizei - unter anderem für Mord und Totschlag, aber auch für Brandstiftung zuständig - nicht beklagen.

Nach dem Mord in der Haarener Kreuzstraße und dem versuchten Totschlag am Boxgraben sowie mehreren bislang ungeklärten Brandstiftungsserien in Kellern, an Autos und Turnhallen kam nun noch wie berichtet eine Messerattacke in der Weißwasserstraße hinzu. Dazu gab es am Dienstag von der Staatsanwaltschaft Details.

Demnach hatte sich ein Paar gestritten, die Frau verließ die Wohnung und ging zu einer Freundin in der Weißwasserstraße. Dorthin folgte ihr laut Ermittlungen jedoch auch der Freund, der dann handgreiflich wurde. Der Lebensgefährte der Freundin schritt ein - mit einem Messer. Der Randalierer erlitt eine Wunde am Hals, die aber nicht lebensgefährlich war. Er konnte später nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nach wie vor lebensbedrohend ist laut Jost Schützeberg, Sprecher der Staatsanwaltschaft, der Zustand des 24-jährigen Opfers einer Schlägerei am Boxgraben am Sonntagmorgen. Gegen den 22 Jahre alten Kontrahenten wurde Haftbefehl erlassen. Vorwurf hier: versuchter Totschlag, Beim Mord an der Kreuzstraße an einer 72-Jährigen ermittelt die Kripo weiter auf Hochtouren.

Am Montag hatten etliche Polizeibeamte auf der Suche nach neuen Hinweisen die Umgebung des Tatorts durchkämmt, so auch ein gegenüberliegendes Neubaugebiet auf der Fläche des früheren Sportplatzes. Ermittlungsergebnisse liegen allerdings noch nicht vor.
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