Aachen - Messe „Männer 2012”: Männliche Ur-Instinkte geweckt

Messe „Männer 2012”: Männliche Ur-Instinkte geweckt

Von: alba
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Einmal wie die Großen im Bagg
Einmal wie die Großen im Bagger sitzen: Ralf Freialdenhoven machte den Jungs-Traum für die Veranstaltung möglich. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wenn echte Kerle in die Zukunft blicken, dann heißt das - zumindest in Aachen - „Männer 2012”. Zahlreiche Facetten männlichen Freizeitvergnügens wurden dem interessierten Publikum ein Wochenende lang in den Räumen des Aachener Autohauses Kohl geboten.

Von filigraner Uhrentechnik über den gepflegten Haarformer bis zum PS-starken Rennboliden, von asiatischer Küchenmesserkunst bis zum Kleinbagger für die Gartenarbeit: Das Angebot der Aussteller, vornehmlich aus der Region, präsentierte sich so abwechslungsreich wie mitunter klischeebehaftet. Ein Zustand, mit dem Veranstalter Kurt Savelsberg bereits im Vorfeld scherzhaft kokettiert hatte. Von der Erweckung männlicher Ur-Instinkte hatte Savelsberg mit Augenzwinkern gesprochen.

Und so kamen sie dann auch, die großen und auch kleinen Kerle. Ob sich den ebenfalls zahlreich erschienenen Besucherinnen die Magie eines Urinals fürs Eigenheim oder der Auswahl an neuesten Jagdwaffen aber ebenso erschließt, ist wohl fraglich. So oder so boten sich am Samstag und Sonntag bei bestem Wetter zahlreiche Wegweiser durch den Shopping-Dschungel, in dem sich die Herren der Schöpfung laut Veranstalter immer noch allzu gerne zu verlaufen pflegen. Frauen fänden sich dort traditionell besser zurecht. Noch so eine Koketterie mit den Geschlechterklischees.

Zum Anspielen bereit

Rhythmisch lärmen - auch das ging bei der Premiere der Aachen Männer-Messe. Die Crew vom „Musik Center” aus dem Seilgraben hatte allerlei Instrumente in die Neuenhofstraße transportiert. So verschaffte man sich dauerhaft Gehör auf dem weiten Areal. Unter anderem durch Live-Sets einer Beatles-Coverband ebenso wie mit ausgiebigen Schlagzeug-Sessions.

Daneben standen auch Gitarren, Bässe und allerlei Percussion-Instrumente zum Anspielen bereit. Über Spielzeug im eigentlichen Sinne, aufwändige Lego-Kunstwerke, freuten sich obendrein große und kleine Jungs. Genauso wie über die Vorstellung des neuen Sechser-BMWs und Mini-Coupés.

Auch im Außenbereich des Traditionsautohauses war einiges los: Verpflegung lieferte entweder ein ordentlicher Würstchenstand - aber auch Selbstversorgung war angesagt in der eigens aufgebauten „Outdoor-Küche”. Grillfreunde versammelten sich neugierig schnuppernd um den beeindruckenden „Cool-Grill” einer Berliner Firma. Auch AZ-Redakteur Robert Esser, als fleißiger Interviewer unterwegs und via Tonanlage überall auf der Messe zu hören, ließen sich vom Grillmeister in die Geheimnisse des gehobenen Selbstbratens einweihen. Und bei dem kommen nicht nur Männer auf den Geschmack.
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