Meistersinger glänzen in der Partnerstadt

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Horbach/Naumburg. Der St.-Marien-Gesangsverein ist vier Tage lang in Naumburg, der Partnerstadt Aachens, zu Gast gewesen. 95 Personen, davon 50 Sänger, zeigten sich begeistert von der herzlichen Aufnahme und dem Erlebten.

In Erfurt ließen die Meistersinger aus Horbach im Dom St. Marien spontan ihren Gesang erklingen. Natürlich gab es auch in Leipzig viel zu besichtigen. In der riesigen Kuppel des Völkerschlachtdenkmals gaben die Horbacher ebenfalls eine gesangliche Kostprobe ihres Könnens.

In Naumburg, wo man seit 1990 mit dem dortigen Claudius-Männerchor Naumburg eine enge Freundschaft pflegt, war man bei einer Stadtführung von den Sehenswürdigkeiten (Holzmarkt, Rathaus, St.-Peter-und-Paul-Dom) sehr angetan. Zwischen den beiden befreundeten Chören kam es bislang zu acht Begegnungen, die 20-jährige Freundschaft wurde gebührend gefeiert.

Im Saal des Ratskellers fand ein großer Begrüßungs- und Begegnungsabend statt, bei dem von beiden Seiten neben Reden auch Geschenke ausgetauscht wurden. Die Vorsitzenden Heinz Pontzen (Horbach) und Jürgen Schmidt (Naumburg) lobten die gute Freundschaft, die beide Chöre anschließend im Gesang ebenfalls dokumentieren konnten. Die beiden Chorleiter Ando Gouders (Horbach) und Paul Symann hatten ihre Chöre bestens vorbereitet, die Auswahl des Repertoires wurde begeistert aufgenommen.

Absoluter Höhepunkt jedoch war ein Auftritt der beiden Chöre bei einem Benefizkonzert (300 Besucher) im Naumburger Dom. Die Horbacher wurden von Oberbürgermeister Bernward Küper herzlich begrüßt. Die Einnahmen wurden zugunsten der Kinder-Dombauhütte Naumburg sowie für die Musikschule des Burgenlandkreises Naumburg gespendet. OB Küper bescheinigte den Gästen, dass sie die Farben der Kaiserstadt Aachen in Naumburg würdig vertreten hätten. Mit Wehmut trat man die Heimreise an, für alle war die Chorfahrt ein bleibendes Konzerterlebnis.
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