Horbach - „Meisterchor” geht wieder auf Titeljagd

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„Meisterchor” geht wieder auf Titeljagd

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Horbach. Zehn Titel „Meisterchor” im Chorverband NRW hat der St.-Marien-Gesangverein Aachen-Horbach in 20 Jahren mit meisterlichem Gesang bereits errungen, den elften hat er jetzt fest im Visier.

Das Herbstkonzert in der ausverkauften Aula des Schulzentrums in Laurensberg war für Chordirektor Ando Gouders und seine „Meistersinger” eine willkommene Generalprobe für das Finale am 26. Mai 2012 in Hamm. „Wir wollen unseren Titel dort erfolgreich verteidigen”, sagte Vorsitzender Heinz Pontzen bei der Begrüßung.

Um es vorweg zu sagen: Die „Generalprobe” wurde zu einem „meisterlichen Konzert”, wie der Applaus am Ende deutlich machte.
Meisterliche Klänge, Balalaika-Klänge, moderne Klänge und natürlich adventliche Klänge hatte der Chor in seinem Programm eingebaut. „Meisterlich” auch diesmal wieder der sympathische niederländische „Meisterdirigent” Ando Gouders.

Das Thema Liebe beinhaltete die ersten Beiträge „Sommer” und „Schlummer unter Dornen” aus „Des Knaben Wunderhorn.” Hervorragend der „Kosakenritt” und „Herrlicher Baikal”, wo Michael Comos als Solist eine „Meisterleistung” ablieferte, wie donnernder Beifall unterstrich.

Das Hazy Osterwald Sextett ließ grüßen, denn dessen Oldies „Konjunktur Cha-Cha” und „Kriminaltango” ließen Erinnerungen an alte Zeiten aufkommen. Von Dirigent und Chor gelungen interpretiert.
„Vater Unser”, eine moderne Version von Hanne Haller und Bernd Meinunger verfasst, gefiel besonders gut, ebenso wie das ”White Chrismas” und „Wenn ich ein Glöcklein wär”. Bei diesem Stück erwies Michael Comos erneut, dass er sich auf einem guten Weg befindet, eine echte Bereicherung für die „Meistersinger aus Horbach.”

Als Gäste mit von der Partie das Orchester „Salon Rouge”, vier kesse Damen und drei smarte Herren, die mit ihrem Repertoire, einer Mischung aus Klassik, Jazz und Tango, genau den Geschmack der Besucher getroffen hatten. „Jolly Dixie”, „Balkanesisches Kaffeehaus” und das berühmte „Nachtgespenst” waren richtige Ohrwürmer, die ankamen. Mit der „Petersburger Schlittenfahrt”, dem legendären „Besame Mucho” und dem „Puszta Fox” setzte das Ensemble noch eins drauf.

Die Besucher erlebten einen erstklassigen Konzertabend, gesanglich und musikalisch ein Höhepunkt. Beifall, Zugaben, Blumen und ein wenig Vorfreude auf den elften Titel im kommenden Jahr.

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