Meister der Zahlen und Quanten

Von: nga
Letzte Aktualisierung:

Aachen. „Sie sind die Hoffnungsträger unserer Gesellschaft”, lobte Marcel Philipp die junge Gruppe talentierter Nachwuchs-Wissenschaftler, die sich im Werkmeistergericht des Rathauses eingefunden hatte.

Hier wurden sie vom Oberbürgermeister für ihre Teilnahme am diesjährigen Mathe-Leistungscamp und der Physik-Woche geehrt.

Eigentlich sollte der Empfang im Weißen Saal stattfinden. Aber das Werkmeistergericht bietet einen erstaunlich passenden historischen Hintergrund. Hier war, wie der Name nahe legt, der Sitz des Werkmeisters.

Ihm mussten die damaligen Handwerker Proben ihrer Arbeiten vorzeigen, um ihre Qualität zu beweisen. Nicht anders die hoch begabten Teilnehmer der Förderangebote, die nun genau hier für ihre Leistungen gewürdigt werden.

Zehn Schulen haben insgesamt 25 Kandidaten aus den Klassen 9 und 10 als Bewerber um einen Platz im Mathe-Camp angemeldet. Der Schulpsychologische Dienst hat aus diesen ganzen Bewerbern zwölf Schüler ausgewählt, die vom 12. bis 16. Juli ins Schullandheim Paustenbach reisten, um sich dort intensiv der Welt der Zahlen zu widmen.

Begleitet hat sie dabei Eberhard Triesch, Professor des Lehrstuhls für Mathematik der RWTH Aachen. Er hat den Nachwuchsmathematikern vier Tage lang umfassende mathematische Knobelaufgaben gestellt, die das Niveau ihres gewohnten Unterrichtes bei weitem überstiegen.

Aber nicht nur Zahlen standen auf dem Plan, auch die Förderung sogenannter Soft-Skills machte einen großen Anteil des Trainings aus: Motivation, Anstrengungsbereitschaft, Teamwork.

All dies ist ebenfalls nötig, um den Jugendlichen die volle Ausschöpfung ihrer Potenziale zu ermöglichen. Dafür war auch der Schulpsychologische Dienst durch die Schulpsychologin Anja Mommer und die Psychologiestudentin Lena Rütgens vertreten.

Ein wenig anders sah dagegen die Physik-Woche vom 11. bis 15. Januar aus. Auch hier ging es um die Förderung von Hochbegabten, jedoch aus dem Bereich der Physik. 29 Schüler haben an dieser Woche teilgenommen, die vielmehr wie ein kleines Studium aufgebaut war.

Jeden Tag der Woche wurden den Oberstufenschülern zwei bis drei Vorlesungen, bzw. Referate angeboten, die sich rund um das Oberthema „Licht” drehten. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte über die jeweiligen Lehrer der einzelnen Schulen.

„Unser Physiklehrer hat uns einfach angesprochen, ob wir nicht Lust hätten, an der Physik-Woche teilzunehmen. Da haben wir einfach zugesagt”, erzählt Maurin Römer, ein Teilnehmer. „Wir haben unseren Horizont in dieser Woche um einiges erweitern können”.

Ermöglicht werden konnten diese umfassenden Förderungsmaßnahmen durch den Sponsor Sparkasse Aachen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert