Aachen - Mehr „Stolpersteine“ zur Erinnerung an Opfer des Nazi-Terrors

Mehr „Stolpersteine“ zur Erinnerung an Opfer des Nazi-Terrors

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Aachen. „Stolpersteine“ nennt der Kölner Künstler Gunter Demnig die kleinen Gedenktafeln, die er als Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit vor ihrem Wohnort in den Bürgersteig einlässt.

Der Betriebsausschuss Theater und Volkshochschule hat dem Rat der Stadt jetzt empfohlen, neue „Stolpersteine“ verlegen zu lassen.

In Aachen wurden inzwischen weit über 30 dieser Stolpersteine verlegt. Und zwar vor dem letzten bekannten und selbst gewählten Wohnsitz von Sibilla Levy an der Straße An den Frauenbrüdern 4 sowie am ehemaligen Wohnsitz von Emma und Hugo Hartog an der Weißenburgerstraße 40.

Seit 2008 erinnern die Stolpersteine in Aachen an Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die im Dritten Reich deportiert und ermordet oder zur Flucht aus Deutschland gezwungen waren. Die Stolpersteine sind Messingquader, in die jeweils der Name, die Lebensdaten und das Schicksal eines Aacheners oder einer Aachenerin eingraviert sind, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen.

Die Steine werden stets vor dem letzten – frei gewählten – Wohnhaus in den Bürgersteig eingelassen. Sie sind Teil der inzwischen weit über Deutschland hinausgehenden Aktion „Stolpersteine“, in deren Rahmen Gunther Demnig seit 2003 an über 300 Orten Erinnerungssteine verlegt hat.

Weitere Infos zu den Stolpersteinen in Aachen gibt es unter www.wgdv.de.

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