Mehr Spaß kann Gesundheitsprävention nicht machen

Von: André Schaefer
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Laden zum Brander Triathlon: v
Laden zum Brander Triathlon: von links Reinhard Füllgrabe , die Teilnehmer Fabian König, Timm de Jong, Julian Berzborn, Andreas Trautmann (Alle BSV) und Mareike Feilen (Marienhospital). Foto: Kurt Bauer

Brand. Einmal Triathlon, immer Triathlon. Für die meisten trifft das durchaus zu. Zumindest für diejenigen, die einmal als Teilnehmer aktiv beim mha-Triathlon in Brand dabei waren.

Auch in diesem Jahr kehren viele bekannte Gesichter in den Süden Aachens zurück, wo am 29. April der Startschuss der 23. Auflage des vom Brander Schwimmverein und der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen veranstalteten Sportevents fällt.

Erneut werden rund 500 Sportbegeisterte ins kühle Nass hüpfen, aufs Rad springen und die Laufschuhe schnüren. Der sportliche Wettkampf mit den drei Elementen begeistert in Brand seit Jahren die Massen, Klein und Groß treten einen Tag lang in mehreren Disziplinen an. „Durch die Veranstaltung wollen wir ganz einfach den Spaß an der Bewegung vermitteln. Der Triathlon ist durch die drei Disziplinen die perfekte Gesundheitsprävention”, meint Mareike Feilen von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Katholischen Stiftung Marienhospital.

Für Spaß ist immer gesorgt. Auch, obwohl mancher Teilnehmer mit leicht schmerzverzehrten Gesicht die Ziellinie passiert. „Der Triathlon an sich ist schon anspruchsvoll. Ohne Training und ausführliche Vorbereitung sollte man wenn möglich nicht an den Start gehen”, empfiehlt Reinhard Füllgrabe, Abteilungsleiter Triathlon beim Brander SV.

Für die ganz unerfahrenen Interessierten gibt es daher erneut die Schnupperdistanz, bei der es 200 Meter schwimmen, 8,4 Kilometer Rad fahren und 2,5 Kilometer laufen zu bewältigen gilt. Trainierte und erfahrene Teilnehmer messen sich in der Volksdistanz, bei der 500 Meter geschwommen, 22 Kilometer gefahren und 5 Kilometer gelaufen werden. Darüber hinaus bieten die Veranstalter diverse Schüler- und Jugenddistanzen an. „Wer es zu Beginn langsam angehen lassen will, kann sich natürlich auch für die Staffel bewerben, wo sich drei Leute die drei Disziplinen teilen”, ergänzt Füllgrabe.

Erstmals haben die Verantwortlichen des Triathlons im Vorfeld rund 100 Firmen aus Aachen angeschrieben mit der Bitte um eine Teilnahme an der Staffel. „Die Resonanz dabei ist gut. 46 Firmen haben sich bereits angemeldet, einige befinden sich noch in Lauerstellung”, verrät der Triathlon-Abteilungsleiter. Zusätzlich dürften die Veranstalter sich in diesem Jahr über eine weitere Premiere freuen, denn zum ersten Mal hat ein blinder Teilnehmer sein Interesse signalisiert.

Bis der Startschuss am 29. April ertönt, gibt es noch einiges zu tun - nicht nur für die Sportler. Denn während sich die Neulinge bis dahin in den vom Verein angebotenen Vorbereitungs-Trainingseinheiten fit machen (Lauftreff immer dienstags um 19.15 Uhr an der Brander Schwimmhalle, Schwimmtraining am 15. und 22. April um 17 Uhr in der Schwimmhalle), wird auch abseits des Beckens und der Strecke mit Hochdruck an der Organisation gefeilt. „Wir haben jährlich rund 120 Helfer, vom Streckenordner bis zu den Leuten an den Verpflegungsstellen”, verrät Füllgrabe. Man ist für den Wettbewerb gerüstet.
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