Mehr Service auch in den Bezirksämtern

Von: red
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Aachen. Mit acht Standorten – zwei in der Innenstadt und sechs in den Bezirksämtern – bietet die Stadt Aachen nach Einschätzung von CDU und SPD „einen guten Service für die Bürgerinnen und Bürger“.

Gerade die Bezirksämter seien wegen der kürzeren Wartezeiten für viele attraktiv und trügen zur Entlastung der zentralen Bürgerservicestandorte Katschhof und Lagerhausstraße bei.

Nicht „von A nach B“ schicken

Mit einem Ratsantrag erteilen CDU und SPD nun der Verwaltung den Auftrag zu prüfen, welche Dienstleistungen zusätzlich vom Bürgerservice in der Innenstadt und in den Bezirksämtern angeboten werden können. Ziel ist es, „nicht nur Aufgaben der Verwaltung bürgernäher zu organisieren, sondern auch örtlich näher an den Bürger heranzurücken“, so CDU und SPD.

Die Verwaltung müsse erreichbar sein. Möglichst zu den Zeiten, zu denen die Bürger ihre Angelegenheiten erledigen könnten, und möglichst dort, wo die Bürger sie fußläufig oder mit geringem Fahraufwand erreichen könnten. Dies sei gerade für eine älter werdende Gesellschaft wichtig.

„Die Bürger sollen nicht quer durch die Stadt von A nach B geschickt werden. Sie sollen eine wohnortnahe Anlaufstelle haben“, so Elke Eschweiler, Bezirksbürgermeisterin in Eilendorf und Sprecherin der CDU-Fraktion im Personal- und Verwaltungsausschuss. Daniela Lucke, Vorsitzende des Personal- und Verwaltungsausschusses und Ratsfrau der SPD-Fraktion, ergänzt: „Durch elektronische Akten und zunehmende Digitalisierung lassen sich viel leichter dezentrale und ortsnahe Angebote realisieren als bisher. Der Nutzen für die Bürger muss im Vordergrund stehen.“

Das Bürgerportal der Stadt sei ein weiterer, wichtiger Bestandteil des Bürgerangebotes. Schon heute könne etwa der Anwohnerparkausweis komplett online beantragen werden. „eGovernment ist auf dem Vormarsch, aber nicht alles kann über das Internet abgewickelt werden. Beispielsweise bei der ‚Grundsicherung im Alter‘ müssen wir die Bürgerinnen und Bürger ortsnah und persönlich beraten können“, erläutert Elke Eschweiler, „das ist eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten.“

Neben dem Dienstleistungsangebot sollen auch die sozialräumlichen Strukturen gestärkt werden. „Wir brauchen eine noch bessere Vernetzung vor Ort unter Einbeziehung von Stadtteilkonferenzen, Stadtteilbüros und Quartiersmanagement – insbesondere bei Integrationsaufgaben, Wohnungs- und Sozialangelegenheiten“, so Daniela Lucke. Das Leben der Menschen soiele sich unmittelbar im Sozialraum ab – nicht zentral. „Das muss sich auch in der Verwaltung widerspiegeln.“

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