Mehr Raum für FH-Studenten auf dem Philips-Gelände

Von: mas
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Neue Kapazitäten: Mit FH-Rektor Professor Dr. Marcus Baumann (Mitte) blicken die Verantwortlichen von Stadt und Städteregion sowie die Bauexperten der „Südpark“ mehr als zufrieden auf die Zukunft der Fachhochschule. Das Areal soll auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. „Man kann Sie nur beneiden um die Atmosphäre“, sagte Städteregionsrat Helmut Etschenberg, als die Fachhochschule jetzt auch ganz offiziell ihre neuen Räumlichkeiten auf dem Philips-Gelände an der Weißhausstraße vorstellte.

In den drei neuen Gebäuden der FH inmitten des parkähnlich angelegten Geländes des ehemaligen Philips-Forschungszentrums wurden Büros sowie Räume für Praktika und Seminare für die Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Wirtschaftswissenschaften eingerichtet. Indirekt profitieren von der Erweiterung laut FH auch die Bibliothek sowie die Fachbereiche Luft- und Raumfahrttechnik sowie Maschinenbau und Mechatronik.

Prof. Dr. Marcus Baumann freut sich über die neuen Räume. Seit dem Wintersemester 2009/2010 sei die Zahl der Studenten an der FH stetig gestiegen. Derzeit sind es 12.000 Studenten. Von 1000 Studienanfängern im Jahr 2009 stieg die Zahl aktuell auf fast 1800 Studienanfänger.

Ihnen ausreichend Raum bieten zu können, freut Baumann ganz besonders. Und sollte die FH auch räumlich weiter expandieren wollen, stünde dem laut Südpark Aachen Immobilien GmbH & Co. KG nichts entgegen. Laut Gerd Sauren, Vertreter der Südpark, ist noch weiteres Potenzial vorhanden. Das knapp 50.000 Quadratmeter große Gelände biete in acht Gebäuden viele Nutzungsmöglichkeiten.

Um das Gelände auch der Bevölkerung zu öffnen, ist an die Einrichtung einer Kita, eines Fitnesscenters und vielleicht auch an Gastronomie gedacht. Nach Willen der Planer soll hier ein Camus in Innenstadtlage entstehen, zu dem auch die Bevölkerung Zugang findet. Und angesichts der Zahlen ist es laut Baumann auch mehr als wahrscheinlich, dass die FH weitere Flächen benötigt.

Bürgermeisterin Margrethe Schmeer hob die „rasche und unkomplizierte Art“ hervor, mit der die Erweiterung vonstatten gegangen ist. Besonderes Lob galt in diesem Sinne auch Theresa Stratmann, stellvertretende Sachgebietsleiterin im kaufmännischen Gebäudemanagement. Sie habe wesentlich dazu beigetragen, dass Anmietung und Umbau erfolgreich über die Bühne gingen.

„Sie haben einen Blick über den blauen Zaun gewagt“, sagte Margrethe Schmeer in Richtung der Verantwortlichen der FH. Und zeigte sich überzeugt, dass sich alle sehr wohl fühlen werden in den neuen Räumlichkeiten. Brot und Salz hatte sie den neuen Mietern zwar nicht mitgebracht, dafür aber die besten Wünsche für die Zukunft.

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