Mehr Möglichkeiten für die Jugend

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Aachen. Die Junge Union Aachen hat zu Begin des Wahlkampfes als größte politische Jugendorganisation einen Forderungskatalog aufgestellt, der ihrer Aussage nach „Aachen im Interesse kommender Generationen fit für die Zukunft machen- und das Kommunalwahlprogramm der CDU ergänzen soll”.

Ein Meilenstein künftiger Stadtentwicklung sei die Förderung des Campus-Projektes, so die Junge Union. Marcel Philipp, Oberbürgermeisterkandidat der CDU, habe für seine„ entsprechende richtungsweisende Schwerpunktsetzung und seine neue, innovative Idee zur Entwicklung eines Hochbahnsystems” die volle Unterstützung der JU.

Aachen werde durch das Campus-Projekt nicht nur jünger, sondern auch internationaler. Eine internationale Schule und der Ausbau von Europaschulen sei darum genauso wichtig, wie die Intensivierung des Fremdsprachenunterrichts schon in der Kinderbetreuung. Zu einer jungen Stadt gehören für die Junge Union laut Programm auch ein weiterer Ausbau der Ganztagsschulen und der schülerbasierten gegenseitigen Nachhilfe. Das Freizeitangebot für Jugendliche sollte durch eine bislang fehlende Skaterhalle erweitert werden.

In Sachen Öffentlicher Nahverkehr spricht sich die Junge Union für günstige Tarfife für Jugendliche sowie für die „wandernde Kurzstrecke” aus. Das mittlerweile von SPD und Grünen modifizierte Modell des kostenlosen Busfahrens bezeichnet die Junge Union als „populistisch-verantwortungslos”. Verkehrspolitisch stelle sich durch die Sperrung der Ursulinenstraße mehr denn je die Frage nach einer nötigen Öffnung des Elisenbrunnens für den Autoverkehr. Die CDU sei aufgefordert, darauf hinzuarbeiten. Kurzzeitparken sollte durch die allgemeine Einführung der bereist vielerorts bewährten „Brötchentaste” kostengünstig ermöglicht werden.

Gleiches gilt für die Ausweitung der Videoüberwachung, beispielsweise am Bushof, am Kaiserplatz zur Beendigung der dortigen, für Anwohner und Besucher unhaltbaren Zustände, sowie am Veltmanplatz . Wer nach schwersten kriminellen Vorkommnissen dort oder anderswo Videoüberwachung mit kurzfristiger Datenspeicherung prinzipiell ablehne, müsse sich fragen lassen, ob er Opfer- und Täterschutz richtig gewichtet, so die Junge Union. Die Sicherheit der Bürger zu garantieren sei Hauptaufgabe jeder Gewalt im Staat, auch einer Stadt.
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