May macht beim Blick auf die Geschäftslage Mut

Von: Hans-Peter Leisten
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Torte für die Herren, Blumen
Torte für die Herren, Blumen für die Damen: Beim Neujahrsfrühstück begrüßten OB Marcel Philipp und Kreishandwerksmeister Herbert May (3. von links) zahlreiche Gäste, assistiert von Dieter Eschweiler (links) und Hans Hansen von der Schornsteinfeger-Innung, Gabriele Philipp sowie den Bürgermeisterinnen Margrete Schmeer (2. von rechts) und Hilde Scheidt (2. von links). Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Die beiden Herren in schwarzer Dienstkleidung mit Zylinder avancierten plötzlich zu Hauptpersonen - obwohl sie klassisch als Glücksbringer fungieren. Aber Oberbürgermeister Marcel Philipp machten an den beiden Schornsteinfegern Hans Hansen und Dieter Eschweiler die Bilanz des ausgelaufenen Jahres fest.

In der Tat hätten sie 2011 in einigen Bereichen ihre Rolle als Glücksbringer hervorragend ausgefüllt: bei der Campus-Entwicklung, bei den Produktionszahlen großer Industriebetriebe und bei der Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen.

Nach der Überzeugung von Philipp hat die Kommune Aachen als Auftraggeber des Handwerks durchaus ihre Pflichten erfüllt, was er mit Zahlen untermauerte: „75 Prozent der Aufträge sind an Betriebe in der Region vergeben worden. Das entspricht einem Auftragsvolumen von 31 Millionen Euro. Und unser Gebäudemanagement hat 94 Prozent der Mittel zur Gebäudeinstandhaltung in regionale Aufträge gesteckt - das entspricht 15 Millionen Euro.”

Allerdings nannte das Stadtoberhaupt auch Baustellen im übertragenen Sinn - und hier kann selbst das regionale Handwerk nichts ausrichten: die Umfinanzierung des neuen Tivolis und die Probleme bei der Städteregion.

Kreishandwerksmeister Herbert May wird vieles gerne gehört haben. Schließlich hatte er bei seinem Silvesterempfang Politik und öffentliche Hand in besonderer Weise in die Pflicht gerufen, wenn es um die Beauftragung von lokalen und regionalen Firmen gehe. Zumal Philipp betont hatte, dass das Handwerk einer der wichtigsten Partner der Stadt Aachen sei.

Ausgehend von einem enormen Imagegewinn der Handwerker, die inzwischen auf Platz vier der beliebtesten Beruf gestiegen seien, blickte der May auf die allgemeine wirtschaftliche Situation und positive Erwartung bei den Steuereinnahmen: „Wir haben ein hohes Interesse an einer auskömmlichen Ausstattung der Kommunalfinanzen, da die Kommunen in einzelnen Bereichen wichtige Auftraggeber der regionalen Betriebe sind.”

Auf den Aachener Gewerbegebieten im weiteren Sinne habe sich viel getan: auf dem Campus Melaten, am alten Schlachthof und in Brand auf Camp Pirotte. May machte Mut: Der Stimmungsindikator „Geschäftslage” weise den besten Wert seit 17 Jahren aus.
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