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Maximilian erobert Spitzenplatz,Marie hängt Sophie und Maria ab

Von: Robert Esser
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Aachen. Jungs versprechen mehr Abwechslung – zumindest auf der Rangliste der beliebtesten Vornamen des Jahres 2013. 40 Aachener Neugeborene hören jetzt auf den Namen Maximilian. Er ist damit wieder der Größte. Nach 2011 (und Platz 5 in 2012) erobert Maximilian erneut Platz 1. Felix kann sich mit 35 Namensvettern über Platz 2 glücklich schätzen, Noah (30) ankert auf dem dritten Rang – neben Vorjahressieger Paul (30).

Deutschlandweit gilt hingegen Ben in den vergangenen zwölf Monaten als der beliebteste Vorname. Das hat der Ahrensberger Hobby-Namenforscher Knud Bielefeld bei der Auswertung von 182 945 Geburtsmeldungen aus 447 Kliniken, Geburtshäusern und Standesämtern – also etwa 27 Prozent der 2013 in der Bundesrepublik geborenen Babys – herausgefunden. In der Kaiserstadt rutscht Ben (25) im Jahresvergleich sogar vom vierten auf den siebten Platz.

Während Mia bundesweit das Rennen bei den Mädchen macht, liegt in Aachen das Trio des Vorjahres ein weiteres Mal vorne: Marie (49) vor Sophie (46) und Maria (44). 33 Elternpaare nennen ihr Kind Mia – Platz 4.

Nicht nur für frisch gebackene Papis und Mamis bietet die Baby-Bilanz des Aachener Standesamtes Grund zur Freude: „Wir haben 2778 Geburten beurkundet, 88 mehr als 2012“, erklärt Standesamts-Leiter Lothar Linden. Bloß: „Bei 47 Prozent aller in Aachen zu beurkundenden Geburten lag der Wohnort der Mutter außerhalb des Stadtgebietes“, schränkt er ein.

Leider verzeichnet das Standesamt auch bei den Sterbefällen erneut eine Steigerung von 2,5 Prozent. 3102 Menschen sind 2013 in Aachen gestorben. Unter Berücksichtigung der Zu- und Fortzüge verzeichnete das Einwohnermeldeamt zum 31. Dezember 2013 exakt 249 746 Bürger.

Gleichzeitig erlebt die (Fast-)Viertelmillionen-Stadt einen Hochzeitsboom. 1346 Ehen und 28 Lebenspartnerschaften (15 männlich, 13 weiblich) wurden vergangenes Jahr beurkundet – ergibt 1374 frisch vermählte Paare und damit 74 mehr als 2012. Bei hiesigen Bürgern, aber auch für Auswärtige ist Aachen als Heiratsort äußerst begehrt. „Die attraktiven Innenstadt-Trauorte – unser modernes Trauzimmer im Standesamt, der Weiße Saal im Rathaus und das Couven-Museum – veranlassten 229 Paare dazu, allein zu ihrer Trauung von außerhalb in die Kaiserstadt zu kommen“, sagt Linden. Über die Hälfte der Ja-Worte (54 Prozent) entfielen aufs Standesamt, 330 Trauungen gab‘s im Weißen Saal. „17 Prozent der Trauungen finden in den Trauzimmern der Bezirke statt, davon ein Drittel in Schloss Schönau in Richterich“, bilanziert Linden. Übrigens: Die meisten Paare ehelichten einander im sonnigen August (177). Zweitbeliebtester Monat war der Dezember (164).

Weit überwiegend tragen Ehepaare bekanntlich den Familiennamen des Mannes. Kreative Kombinationen wählen sie später als Eltern – jedenfalls anno 2013: 1091 Babys erhalten zwei Vornamen, 160 bekommen drei und 17 Säuglinge mindestens vier. Was dann ebenfalls Abwechslung verspricht – auch bei den Mädchen.

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