Mathe-Olympiade: Formeln als Freizeitbeschäftigung

Von: Svenja Pesch
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Die erste Elf: Diese Schülerinnen und Schüler aus Aachen haben sich für die Landesrunde der Mathe-Olympiade qualifiziert. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Wer fragt, dem wird geantwortet. Auch wenn die Frage für den Empfänger fast schon zu trivial ist. So antwortet Elisabeth Reinermann auf die Frage, warum sie denn ausgerechnet den Bereich der Mathematik so interessant findet, mit der knappen und passenden Antwort: „Weil es eben logisch ist und alles zusammen passt.“

Und gerade weil die Piusschülerin eine besondere Begabung in diesem Fach hat, wird sie im Rahmen der Mathematik-Olympiade für ihr Können ausgezeichnet.

Insgesamt 36 Schüler aus Gymnasien und Gesamtschulen erhalten bei der nunmehr 54. Olympiade eine Urkunde sowie Sachpreise. Für elf von ihnen, darunter auch Elisabeth Reinermann, geht es noch weiter. Nämlich in die Landesrunde. Und wenn sie auch da alle Aufgaben richtig und schnell löst, ist die nächste Station die Bundesrunde und anschließend das große Finale in der internationalen Runde in Thailand.

Für Monika Middendorf und Sarah Werner ist die Ehrung im Rhein-Maas-Gymnasium immer etwas Besonderes. Die beiden Regionalkoordinatoren der Stadt Aachen freuen sich, dass dieses Jahr sogar mehr Mädchen als Jungen vertreten sind: „Die Mädels sind hier eindeutig in der Überzahl. Aber generell merken wir, dass das Fach Mathematik gar nicht mehr so schlecht ankommt. Viele denken, dass gerade Mädchen eine Abneigung gegen Formeln, Kettenrechnungen und Geometrie haben, was wir aber nicht bestätigen können“, so Middendorf.

Elisabet war auch voriges Jahr schon in der Regionalrunde. Die Fragen fand sie damals nicht sonderlich schwer: „Mathe ist einfach mein Lieblingsfach, und dieses Mal hatte ich zweieinhalb Stunden Zeit, um die Aufgaben zu lösen, war aber schon nach einer Stunde fertig“, erzählt die Schülerin, die natürlich später Mathe studieren möchte, stolz.

Diejenigen, für die nach der Regionalrunde Schluss ist, nehmen es aber auch nicht so schwer. Schließlich können sie es nächstes Jahr erneut versuchen. Und Elisabeth? Die übt schon fleißig für die nächste Runde – Zeit hat sie ja noch genug.

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