Mathe-Olympiade: Aachener Gymnasiasten zum NRW-Finale

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Sie jonglieren gerne mit Zahlen: Die jungen Teilnehmer der Regionalrunde der Mathematik-Olympiade. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. 14 Aachener Gymnasien und Gesamtschulen schickten ihre Schülerinnen und Schüler in die erste Runde der Mathematik-Olympiade für die Stadt Aachen. Von ihnen schafften es 174 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die zweite, die Regionalrunde.

Zehn von ihnen werden den Weg nach Bielefeld zur Landesrunde antreten und die Stadt Aachen dort vertreten. Aber eigentlich waren alle Jungen und Mädchen in der Aula des Rhein-Maas-Gymnasiums Gewinner.

„Es ist einfach großartig, dass sich all diese Schülerinnen und Schüler auch abseits des eigentlichen Schulunterrichts mit der Mathematik beschäftigen“, beschreibt Monika Middendorf, Mathelehrerin am Rhein-Maas-Gymnasium und Regional-Koordinatorin der Mathe-Olympiade für die Stadt Aachen. Gemeinsam mit ihrer Helferin und Kollegin Sarah Werner werden die Ziele der Mathematik-Olympiade beschrieben: „Natürlich wollen wir ganz einfach den Spaß an der Mathematik an die Jungen und Mädchen weitergeben. Aber Talente sollen ebenfalls entdeckt und gefördert werden. Und alle, die hier in dieser Aula sitzen haben ein besonderes mathematisches Talent“, so Middendorf und Werner.

Dabei hat ein besonders junger unter ihnen wohl noch etwas mehr Spaß an Zahlen als viele seiner Kameraden: Denn Max Stief aus der fünften Klasse des Rhein-Maas-Gymnasiums belegte einen von elf ersten Plätzen. Aus seiner Jahrgangsstufe konnte ihm nur noch Philipp Jacquemain vom Pius-Gymnasium Paroli bieten. „Eigentlich waren die Aufgaben gar nicht so schwer“, beginnt Max schmunzelnd und fügt hinzu: „Mir macht Mathe einfach richtig viel Spaß! Im letzten Jahr, als ich noch in der vierten Klasse war, habe ich auch schon einmal bei der Mathe-Olympiade mitgemacht. Bin aber nach der dritten Runde rausgeflogen. Das will ich in diesem Jahr natürlich ändern!“

Die Chance dazu bekommt Max in diesem Jahr. Ein Blick auf die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten zeigt allerdings, dass besonders viele Schülerinnen und Schüler aus der fünften Jahrgangsstufe stammen. „Rund 90 Prozent aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in der zweiten Runde Fünftklässler. Da sieht man schon, dass das Interesse an der Mathematik in den höheren Klassen eher nachlässt“, sagt Monika Middendorf. Für die Jungen und Mädchen, die nun in der Aula des Rhein-Maas-Gymnasiums ausgezeichnet werden, gibt es dafür Urkunden, Geschenke und Gutscheine, die von der Firma Veda aus Alsdorf finanziert werden.

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