Aachen - Martin-Luther-Kirche: Seit 40 Jahren lebendiger Treffpunkt in Brand

Martin-Luther-Kirche: Seit 40 Jahren lebendiger Treffpunkt in Brand

Von: Laura Knops
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Volles Haus zum runden Geburtstag: Beim Festgottesdienst zum 40-jährigen Bestehen der Martin-Luther-Kirche in Brand blieb kaum ein Stuhl frei. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Ein Geburtstag ist immer etwas ganz besonderes, vor allem wenn es ein runder ist: Vom Festgottesdienst über ein Gospelkonzert bis hin zum Fahrradparcours für die Kinder – mit viel Musik, Gesang und Spiel wurde in Brand ein buntes Gemeindefest in der Martin-Luther-Kirche bei allerschönstem Wetter gefeiert.

Schon 1962 wurde das Grundstück an der Hermann-Löns-Straße in Brand gekauft. Einige Jahre vergingen, bis der Grundstein gelegt wurde und die Martin-Luther-Kirche zu dem werden konnte, was sie heute ist. 1973 war es dann endlich soweit, als das Gemeindezentrum nach nur einem Jahr Bauzeit unter großer Beteiligung der Bundeswehr eingeweiht werden konnte.

Ursprünglich sollte im Bezirk Brand, der zur evangelischen Kirchengemeinde Stolberg gehört, eine Kirche mit Gemeindehaus, einem Küster- und Schwesternhaus sowie einem Pfarrhaus für den Militärseelsorger gebaut werden. Schließlich einigte man sich darauf, ein vielfältiges Gemeindezentrum zu errichten. „Viele Jahre lang blieb die Kirche ein wichtiger Ort für Soldaten, und immer noch ist der Bezug da“ erzählt Pfarrer Uwe Loeper.

Das ist nun 40 Jahre her, und nur wenige Gemeindemitglieder erinnern sich noch an die Anfänge. Allen voran jedoch der Kirchenmusiker Klaus Peter Baars, der ebenfalls ein persönliches Jubiläum feierte. Schon seit Beginn gehört er zum festen Inventar der Martin-Luther-Kirche. Aber auch Pfarrer Uwe Loeper ist langjähriges Mitglied der Brander Gemeinde und begleitet sie nun schon seit fast 20 Jahren.

„Eine Gemeinde braucht mehr als eine Kirche, sie braucht Menschen die es zu dem machen, was es ist: zu einem lebendigen Treffpunkt. Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Gemeindemitglieder kann ein erfolgreiches Gemeindeleben nicht existieren.“

In dieser langen Zeit gab es viele Höhepunkte, zu denen vor allem die zahlreichen Gemeindefeste gehören. Aber auch die unterschiedlichen Angebote für Jung und Alt, von der Krabbelgruppe bis zum Seniorentreffpunkt, werden gerne wahrgenommen.

Als ganz besonderes Zeichen der Gemeinschaft zwischen katholischen und evangelischen Christen empfindet Loeper, dass die Glocken nicht nur für die Martin-Luther-Kirche läuten, sondern auch für die Erlöserkirche.

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