Mariengesangverein Horbach feiert sein 145-jähriges Bestehen

Von: Günther Sander
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Horbach. Seit 145 Jahren wird im „Dorf der Sänger” der Gesang gepflegt. Der St.-Marien-Gesangverein ist stolz auf dieses Alter und möchte es mit den treuen Besuchern gebührend feiern - mit zwei schönen Konzerten.

Höhepunkt ist beim Herbstkonzert am 28. November der Auftritt der „Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg” sein. Am 1. Mai gibt es ein großes Frühlings-Wunschkonzert.

Über Nachwuchs kann man indes in Horbach noch nicht klagen, wie Vorsitzender Heinz Pontzen, Geschäftsführer Theo Brauers und Chordirektor Ando Gouders sagen.

Aber in zehn Jahren könnte es schon ganz anders aussehen, meint Heinz Pontzen. „Die beste Werbung, um neue Sänger zu gewinnen, sind unsere jährlichen Konzerte”, fügt der holländische Chordirektor an.

Theo Brauers hat errechnet, dass auf der anderen Seite Ernst Jünger und Hans Gülpen mit jeweils 82 Jahren die ältesten „Chorknaben” sind.

In Horbach und Umgebung genieße der zehnmalige Meisterchor ein großes Ansehen. „Zu unseren Konzerten ist die Nachfrage nach Karten stets groß”, sagt Theo Brauers stolz.

Auch die Stadt Aachen greift gerne auf die „Meistersänger” zurück. Großen Verdienst an den Erfolgen misst Heinz Pontzen Chordirektor Ando Gouders bei.

„Er ist der beste Garant dafür”, lobt er die gute Zusammenarbeit, denn er habe dem Chor einen zusätzlichen Motivations- und Leistungsschub gegeben.

Ando Gouders gibt das Kompliment gerne zurück. Es mache großen Spaß, mit dem Chor arbeiten zu können. „Und unser Publikum spielt eine ganz wichtige Rolle dabei”, so der Chordirektor, der längst schon zum Publikumsliebling geworden ist.

Er wünscht sich allerdings noch neue Tenöre, die bei den Proben jeweils dienstags im Saal Bosten, Horbach, 19.30 bis 21.30 Uhr, zum „Schnuppern” eingeladen sind.

Das „Erfolgstrio” Pontzen, Brauers, Gouders weiß auch von den Anfängen des Vereins zu berichten. 1864 waren es nämlich sieben Horbacher Bürger, die den Männerchor St.-Marien-Gesangverein Aachen-Horbach ins Leben riefen. Es dauerte von da an nicht lange, da waren bereits 50 Sänger im Chor, und schon um die Jahrhundertwende errang der Klangkörper wertvolle Preise bei Gesangswettbewerben.

Die Herren aus dem „Dorf der Sänger” holten in ununterbrochener Reihenfolge seit 1961 sage und schreibe zehnmal den Titel „Meisterchor des Sängerbundes Nordrhein-Westfalen”.
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