Maria-Montessori-Gesamtschule zur „Starken Schule“ ernannt

Von: Birgit Broecheler
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Freuen sich über die Nominierung als „Starke Schule“: Pädagogen, Schülerinnen und Schüler der Maria-Montessori-Gesamtschule. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die Freude ist Irmgard Braun ins Gesicht geschrieben. „Das ist eine schöne Bestätigung für die Arbeit, die wir investiert haben.“ Die Schulleiterin meint damit die Ernennung zur „Starken Schule“ im Land Nordrhein-Westfalen, die kürzlich durch die Gemeinnützige Hertie-Stiftung erfolgte.

Bislang ist die Montessori-Schule in der Bergischen Gasse eine von zehn Schulen in NRW, die sich so nennen darf. Ob sie auf Platz eins im Landeswettbewerb gelangt, erfahren Schulleitung, Lehrer und Schüler allerdings erst am 25. März bei einer Festveranstaltung in Düsseldorf.

Der Ernennung vorausgegangen war ein Wettbewerb, an dem 650 allgemeinbildende Schulen bundesweit teilnehmen. „Wie viele es in Nordrhein-Westfalen sind, wird nicht bekanntgegeben“, sagt Braun. Prämiert wird mit der Auszeichnung die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung ihrer Schüler auf die Berufswelt leisten.

„Dabei geht es vor allem um Soft Skills wie Teamfähigkeit, soziales Engagement, Präsentation und Selbstständigkeit“, erklärt Barbara Pesch, Lehrerin und Berufsorientierungskoordinatorin an der Maria Montessori Gesamtschule.

Eine vierköpfige Jury bestehend aus Vertretern des Instituts der Deutschen Wirtschaft und der Hertie-Stiftung sowie ehemaligen Schulleitern hatte sich im Herbst persönlich von der Arbeit an der Montessori-Schule überzeugt. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch im Wirtschaftsunterricht in einer 10. Klasse, der von einem Vertreter des Kooperationspartners Porta geleitet wurde, sowie ein Kulturprojekt in der Dreifaltigkeitskirche. Außerdem schilderten Schüler ihre Erfahrungen aus einen Kindergartenpraktikum und aus dem Patenprojekt. Das Resultat: Die Jury war restlos überzeugt.

Alle ausgezeichneten Schulen werden nun in ein länderübergreifendes Netzwerk aufgenommen. Vier Jahre erhalten Lehrkräfte dann Zugang zu wichtigen Fortbildungen. „Damit können wir jetzt mehr Lehrern wichtige Qualifizierungsmaßnahmen ermöglichen“, erklärt Schulleiterin Braun. Sollte es die Maria-Montessori-Schule auf den ersten Platz schaffen, winken ihr außerdem ein Preisgeld über 5000 Euro.

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