„Märchenträume“: Ausstellung in der Stadtbibliothek

Von: Svenja Pesch
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„Märchenträume“: Monika Hagen-Dittmarova stellt ihre träumerischen Bilder in der Stadtbibliothek an der Couvenstraße aus. Die Lehrerin lässt dabei ihre Fantasie sprechen. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Betrachtet man die Bilder von Monika Hagen-Dittmarova, so taucht man ein in vielleicht längst vergangene Tage. Tage der Kindheit, wo Märchen noch mit großen Augen und viel Spannung verfolgt wurden. Denn Hagen-Dittmarovas Bilder sind märchenhaft und träumerisch zugleich.

In der Stadtbibliothek an der Couvenstraße präsentiert die gebürtige Tschechin bis Samstag, 21. September, unter dem Titel „Märchenträume“ ihre Werke. Für die natur-und kunstinteressierte Lehrerin an der städtischen Realschule Würselen ist es das größte Ziel, Menschen für Kunst zu begeistern. Mit ihrer Bilderserie verzaubert sie die Besucher schon einmal. „Meine Bilder, die durch eine Mischtechnik entstanden sind, öffnen dem Betrachter insofern die Augen, dass er sieht, wie man zeichnet. Alle Bilder zeigen ein Stück von mir selbst, sie zeigen meine Träumereien. Viele meiner Arbeiten entstehen um Mitternacht, da bin ich besonders kreativ“, erzählt die studierte Diplom-Ingenieurin.

Äste, Wolken, Marmorplatten

Ihre Fantasie lässt sie in Lebewesen in Ästen, Wolken oder einer Marmorplatte erkennen. All diese Eindrücke verarbeitet sie anschließend in ihren Bildern, die die Traumwelt berühren. Magisch, träumerisch und verspielt.

Ihr Lieblingsbild trägt den Titel „Die Seele der Berge“ und erinnert sie an ihre eigene Kindheit: „Der Titel des Bildes ist auch zugleich der Titel eines der Märchenbücher, die mir früher vorgelesen wurden. Die Frau, die da drin eine zentrale Rolle spielt, habe ich mir immer so vorgestellt und sie deshalb passend zum Thema gemalt“, erzählt Hagen-Dittmarova.

Auch Bibliotheksleiter Manfred Sawallich freut sich auf die „märchenhafte Zeit“, schließlich habe die Künstlerin hier ein schönes Forum gefunden, auf dem man sich präsentieren könne. Und der ein oder andere der gut 1000 Besucher täglich versinke bei dem Anblick der Gemälde sicherlich noch einmal in längst vergangenen Kindertagen, ergänzt Sawallich.

Wobei die Künstlerin selbst bei der Assoziation von Märchen und Kindertagen durchaus etwas einzuwenden hat: „Ich selber lese auch heute noch Märchen, denn in den Geschichten steckt mehr hinter, als man vermutet. Außerdem ist es schön, sich alles bildlich vorzustellen. Und dafür ist man doch nie zu alt.“

Die Ausstellung „Märchenträume“ in der Stadtbibliothek ist Dienstag, Mittwoch, Freitag von 11 bis 18 Uhr, Donnerstag von 13 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr zu sehen.

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