Mädchen missbraucht: Therapeut vor Gericht

Von: wos
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Aachen. Pornofilme, Vibratoren und Reizwäsche: Das soll laut Anklage der Staatsanwaltschaft alltägliches Thema zwischen einem 64-jährigen Therapeuten aus Hauset und der Tochter einer guten Freundin der Familie gewesen sein. Jetzt ist der Mann vor dem Aachener Landgericht wegen schweren sexuellen Missbrauchs angeklagt worden, weil er nicht nur über diese Dinge gesprochen, sondern sich sexuell an der heute Elfjährigen vergangen haben soll.

Das habe er ab 2010 in 16 Fällen bis in den August 2012 getan, so die Anklage. Er habe das Mädchen durch Geldversprechen und Nötigung dazu gebracht, sich von ihm anfassen zu lassen. Der Angeklagte bestätigte im Wesentlichen die Vorwürfe. Außerdem habe er sie zum Oralverkehr gezwungen, hieß es am Mittwoch. Die Mutter schilderte der 5. Großen Strafkammer, das Kind sei zwischenzeitlich völlig in sich gekehrt gewesen und habe die befreundete Familie nicht mehr besuchen wollen.

Dann aber wurde alles wieder besser. Im August 2012 schritt die Lebensgefährtin des Angeklagten ein, als sie einen sexuellen Vorfall bemerkte. Sie brachte das Kind sofort zur Mutter, und die ganze Geschichte kam ans Tageslicht. Das Mädchen wurde neun Wochen im Klinikum behandelt.

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