Aachen/Simmerath - Mädchen-Fußball-Camp: Dribbeln, schießen und dann zum Pokalfinale

Mädchen-Fußball-Camp: Dribbeln, schießen und dann zum Pokalfinale

Von: ale
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60 fußballbegeisterte Mädchen aus Aachen erlebten in Simmerath ereignisreiche Tage, möglich wurde dies durch eine Initiative des Aachener Fördervereins Integration durch Sport. Foto: ale

Aachen/Simmerath. Zum dritten Mal fand nun in Simmerath ein Mädchen-Fußball-Camp statt, das auf eine Initiative des Aachener Fördervereins Integration durch Sport zurückgeht. Die Schirmherrschaft hatten Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, Städteregionsrat Helmut Etschenberg und Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gemeinsam übernommen.

„Wir wollten den Mädchen ein besonderes Erlebnis bieten“, sagte Georg Suchotzki, der Vorsitzende des Fördervereins. Vier Tage lang waren Mädchen aus sechs Aachener Grundschulen eingeladen, Sport und Spiele zu erleben und viele gemeinsame Erfahrungen zu sammeln. Dazu hatte man in Simmerath den idealen Ort gefunden. Die insgesamt 60 Mädchen nehmen an ihren Schulen an Sport-AGs teil und sind durchweg fußballbegeistert. Sie kamen aus insgesamt sieben Ländern und den unterschiedlichsten sozio-kulturellen Umfelden.

Von den Grundschulen Düppelstraße, Barbarastraße, Passstraße, Matharéestraße, Driescher Hof und Bildchen ging es in die Eifel. In dem abwechslungsreichen Programm sorgten Coaches, Trainerinnen und Sozialarbeiterinnen dafür, dass alle mitmachen konnten, dass viel gedribbelt und gepasst wurde. Aber nicht allein der Sport stand im Mittelpunkt: So gab es auch kreative Angebote und Ausflüge.

Zweifellos war die Fahrt zum DFB-Pokalendspiel der Frauen ein Höhepunkt. Der Besuch im Kölner Rhein-Energie-Stadion beeindruckte die Mädels sehr. „Sie haben für jedes Tor gejubelt, egal, auf welcher Seite es fiel“, berichtete Lara Brammertz, die Leiterin des Camps.

In Vertretung des Aachener Oberbürgermeisters schaute auch Stadtdirektorin Annekathrin Grehling in Simmerath vorbei und informierte sich darüber, wie positiv das Camp von den jungen Teilnehmerinnen angenommen wurde. Sophie van de Sand von der Universität Duisburg-Essen, die als Koordinatorin fungierte, berichtete: „Die Kinder freuen sich auf alle Programmpunkte, sie sind gern zusammen. Und unser Team ist eine gute Mischung von qualifizierten Mitarbeiterinnen.“

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns meinte: „Ich hoffe, dass den Kindern ihre Zeit hier im Gedächtnis bleibt als ein besonders schönes Erlebnis. Dieses Projekt verbindet Aachen und die Eifel.“

Annekathrin Grehling äußerte sich überzeugt, dass die Kinder viel Spaß haben. „Es geht nicht ums Gewinnen, es geht darum, stärker zu werden.“

Ausdrücklich dankten die anwesenden Schulleiterinnen den Verantwortlichen für die Organisation des Camps. Unterstützt wurden die Mädchenfußball-Tage in der Eifel unter anderem vom Landesjugendamt Rheinland und dem Aachener Verein „Nele und Hanns Bittmann“.

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