Luisenhospital mit neuer Palliativeinheit

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Freuen sich über die neue Palliativeinheit: Elke Hindemith vom Förderverein, Schwester Simone Steckel, Marco Plum, Prof. Dr. Hermann Wasmuth, Chefarzt der Medizinischen Klink, Dieter Junghans, Dr. Dirk Steffen und Dr. Andre Freese (von links). Foto: Petra Pauli

Aachen. Menschen, die an einer nicht heilbaren Erkrankung leiden, werden seit 2014 palliativ-medizinisch im Luisenhospital betreut und unterstützt. Jetzt verfügt das Krankenhaus am Boxgraben auch über eine eigene Palliativeinheit mit fünf Patientenzimmern und sieben Betten.

Die Zimmer sind wohnlich eingerichtet und strahlen durch ihre hellen Farben eine freundliche Atmosphäre aus. In den Einzelzimmern besteht zudem die Möglichkeit, ein weiteres Bett für Angehörige hinzuzustellen. Möglich wurde das Einrichten der neuen Palliativeinheit durch eine großzügige Anschubfinanzierung des Vereins der Freunde und Förderer des Luisenhospitals Aachen.

„Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, Projekte, die staatlich nicht gefördert werden, aber dem Wohle unserer Patienten dienen, zu unterstützen. Die Palliativmedizin ist uns ein ganz besonderes Anliegen und deshalb stellen wir dafür gerne 80.000 Euro zur Verfügung“, so die Vorstände des Vereins, Dr. Andre Freese und Dieter Junghans, bei der Scheckübergabe an den Leiter der Palliativmedizin, Dr. Dirk Steffen.

Für die ganzheitliche Behandlung und Pflege sorgt rund um die Uhr ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegern, Therapeuten und Seelsorgern. „Unsere zentralen Ziele sind die bestmögliche Linderung von körperlichen Schmerzen und Symptomen, die psychosoziale Betreuung sowie die einfühlsame Begleitung. Unser Anliegen ist es, die Beschwerden Schwerkranker so zu lindern, dass sie nach Hause oder in ein Hospiz zurückkehren können, um die verbleibende Zeit in ihrem vertrauten Umfeld verbringen zu können“, erläutert Dr. Dirk Steffen.

Die Wünsche und das Befinden der Patienten und deren Angehörigen stehen im Vordergrund der pflegerischen Arbeit auf der Station. „Jeder Patient bekommt das, was ihm gut tut – umfassende Fürsorge, individuelle Pflegemaßnahmen und vor allem ganz viel Aufmerksamkeit“, beschreibt Schwester Simone Steckel, Koordinatorin und pflegerische Leiterin der Palliativeinheit, die Aufgaben des Teams. Marco Plum, Vorstand des Luisenhospitals, ist froh über die Aufwertung, die die palliativ-medizinische Betreuung erfahren hat. „Die hohe Versorgungsqualität nach neuesten medizinischen Erkenntnissen und ethischen Grundsätzen war hier im Haus immer gewährleistet. Mit Hilfe des Fördervereins ist es nun gelungen, die Station weiter aufzuwerten und Lebensqualität mit den Möglichkeiten der modernen Medizin zu verbinden.“

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