Lousberglauf: 2000 Läufer in den Startlöchern

Von: Johannes Leitner
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Freuen sich auf mehr als 2000 LäuferVeranstalter und Sponsoren (von links nach rechts): Melih Özkardes, Eva Wußing, Caterina Clemens und Stefanie Jachtmann. Foto: HSZ

Aachen. Der Kultlauf geht in die nächste Runde: Am Mittwoch, 13. Juli, findet zum 27. Mal der Lousberglauf statt. Das Sportevent bildet gleichzeitig zum 14. Mal das Finale des NRW Unilauf-Cups.

Etwa 2000 Läufer sind bereits gemeldet, die Startplätze sind restlos ausgebucht. Insgesamt ist die Strecke zwar nur 5555 Meter lang, doch man sollte die Intensität nicht unterschätzen. „Durch den steilen Anstieg ist es eine sehr anspruchsvolle Strecke. Eine Vorbereitung ist daher empfohlen“, sagt Caterina Clemens, Gesamtkoordinatorin des Hochschulsportzentrums der RWTH Aachen. Auch ihr Kollege Melih Özkardes betont, dass das Höhenprofil besonders herausfordernd sei. „Das Hochschulsportzentrum bietet daher für Läufer spezielle Trainingskurse an“, erklärt er.

Die Streckenschilder sind bereits aufgestellt, um Anwohner und trainierende Läufer auf den Verlauf aufmerksam zu machen. Die Kooperation mit den städtischen Behörden ist ebenfalls in vollem Gange, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. „Die Strecke ist dieses Jahr besser präpariert denn je“, so Clemens. Auch die Mitarbeit der rund 150 ehrenamtlichen Helfer ist für die Organisation und die Durchführung des Events unverzichtbar. Etwa 100 davon stellen die Bewohner der Wohntürme in der Rütscher Straße, auf deren Initiative hin der Lauf in den 80er Jahren ursprünglich ins Leben gerufen wurde. „Für die Helfersuche ist eine Kommunikation zwischen den Veranstaltern und den Turmbewohnern unerlässlich“, weiß Stefanie Jachtmann, Koordinatorin der Wohntürme.

Auch die Ausgabe der Startnummern und die Streckensicherung übernehmen die Freiwilligen. Auch die Stawag, die den Lauf bereits seit mehr als zehn Jahren als Haupt- und Titelsponsor begleitet und mit einem eigenen Team an den Start geht, blickt dem Startschuss gebannt entgegen, wie Pressesprecherin Eva Wußing erzählt. Der Aachener Energieversorger möchte „seine besondere Verbundenheit zur Stadt und der Universität zum Ausdruck bringen“, hebt sie hervor. Darüber hinaus ist der Konzern auch für die Verpflegung der Läufer verantwortlich.

Neben dem unbestrittenen Kultstatus mache laut Clemens auch die Vielfalt der Teilnehmer das besondere Flair des Laufs aus. „Nicht nur Studenten und Professoren, auch Aachener Bürger und Menschen von außerhalb laufen jedes Jahr mit“, meint sie. Die Lauftreffs der Institute im Vorfeld förderten überdies das Teambuilding. Hinzu kommt ein buntes Rahmenprogramm mit Livemusik auf einer Bühne, Interviews mit Professoren der Uniklinik und Laufexperten. Auch Bürgermeisterin Margrethe Schmeer wird erwartet. Die Vorbereitungen für den Lauf sind bereits „in der letzten Kurve“, wie Özkardes treffend formuliert. Dem Startschuss am Mittwoch, 13. Juli, um 19 Uhr, steht also nichts mehr im Wege.

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