Aachen - Lousberg-Lauf: Teufelsberg rangiert schon auf Platz drei

Lousberg-Lauf: Teufelsberg rangiert schon auf Platz drei

Von: Sebastian Dreher
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Sorgen für einen reibungslosen (Ab-)Lauf: Philipp Nawrocki (NRW-Uni-Laufcup-Team), Walter Meurer (Studentenwerk), Winfried Brömmel (Stadt Aachen), Nina Zirke (Eventkoordination am HSZ), Erik Boßens (Takeda Pharma), Peter Lynen (Organisationsleiter HSZ), Steffen Huppertz (Hauptkoordinator Wohntürme) stehen in den Startlöchern für den Lousberglauf am morgigen Mittwoch. Foto: Andreas Steindl

Aachen. 2000 Läufer gehen beim Lousberg-Lauf am 30. Juni an den Start. Laut einer aktuellen Umfrage liegt die Veranstaltung, an der sowohl Profi- als auch Hobbysportler teilnehmen können, hinter Alemannia-Spielen und dem CHIO auf Platz drei der beliebtesten Sportevents Aachens. Das Rahmenprogramm beginnt um 17 Uhr, Startschuss ist um 19 Uhr.

„Nachmeldungen sind leider nicht möglich”, sagt Peter Lynen, Organisationsleiter des Hochschulsportzentrums (HSZ). Die enorme Nachfrage ist ein Beispiel für die Erfolgsgeschichte des Rennens, bei dem 1990 erstmalig 67 Studenten aus den direkt neben dem Teufelsberg gelegenen Studenten-Wohnhäusern an den Start gingen.

In jedem Jahr kamen ein paar Läufer dazu, und die Begeisterung der Zuschauer wuchs. In diesem Jahr werden bis zu 1000 Besucher erwartet.

„Die 5555 Meter lange Strecke sollte nicht unterschätzt werden”, warnt Lynen. „Aus diesem Grund haben wir schon vier Wochen vor dem Start die Streckenschilder aufgestellt.”

So konnten sich die Teilnehmer schon vorab mit der 264 Höhenmeter umfassenden Route vertraut machen. „Ich hoffe, dass die Läufer es ruhig angehen lassen - gerade bei der momentanen Wetterlage.”

Unter den Sportlern sind 61 Studenten der nordrhein-westfälischen Universitäten, die an dem parallel stattfindenden NRW-Uni-Lauf-Cup 2010 teilnehmen. „Den Lauf gibt es seit 2003”, erklärt Nina Zirke, Eventkoordinatorin des HSZ. „In diesem Jahr haben wir ein Doppel-Finale in Aachen und in Siegen - es wird also spannend.” Momentan liegt das Team der RWTH mit 58 Punkten vorne, dicht gefolgt von Köln.

Wie jede Großveranstaltung kann auch der Lousberg-Lauf trotz Unterstützung des Titelsponsors Aseag und des Pharmaunternehmens Takeda nur durch die Hilfe von unzähligen ehrenamtlichen Helfern funktionieren. „Wir stellen insgesamt 120 Studenten als Streckenposten und Aufbauhelfer zur Verfügung”, sagt Steffen Huppertz, Hauptkoordinator der Wohntürme Rütscherstraße, der Geburtsstätte des Laufes.

Um die unter den strenger gewordenen Studienbedingungen leidenden Studenten zur Mithilfe zu bewegen, hat Huppertz im Vorfeld an rund 1000 Türen geklingelt und das Event beworben.

„Der Lauf gewinnt immer mehr an Relevanz und stellt eine außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen RWTH und Stadt dar”, lobt der stellvertretende Aachener Hochschulbeauftragte Winfried Brömmel die überregionale Strahlkraft des Sportevents.

Der Beitrag der Stadt zum guten Gelingen umfasst neben der Pflege des Start- und Zielbereichs auch den reibungslosen verkehrstechnischen Ablauf.
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