Lobby für Kinder endlich in passenden Räumen

Von: Svenja Pesch
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Große Freude über neue Räume: Das Team des Kinderschutzbundes startet im Depot an der Talstraße gut gelaunt durch. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Es war kein einfacher Weg, bis der „symbolische Leuchtturm“, wie es Heinrich Brötz ausdrückte, in die Räume des ehemaligen Straßenbahndepots in der Talstraße einziehen konnte. Nach langem Hin und Her und vielen Gesprächen ist der Kinderschutzbund hier nun offizielle Anlaufstelle für die Sorgen und Nöte von Eltern und Kindern.

Die Bezeichnung „Leuchtturm“ ist für Brötz, Leiter des städtischen Fachbereichs Jugend, in zweifacher Weise naheliegend: „Das Depot fungiert als Leuchtturm für Aachens Norden, und der Kinderschutzbund selbst ist als Lobby für Kinder ebenfalls ein Leuchtturm.“

Auf knapp 400 Quadratmetern bieten die neuen Räume Platz für Beratung und Hilfe. „Insgesamt sind wir 15 Mitarbeiter, und alle haben stets ein offenes Ohr für die Anliegen unserer Besucher“, sagte Geschäftsführerin Andrea Weyer und ergänzte: „Durch vielfältige Angebote unterstützen wir Kinder und stärken Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und in ihrem Alltag.“

Aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen nicht nur Eltern und Kindern, sondern unterstützen sich auch untereinander. So hat der Umzug vom Kirberichshofer Weg ins Depot nur einen Tag gedauert. Angedacht waren drei. Doch Dank vieler helfender Hände schaffte es das Team innerhalb weniger Stunden, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände zu verfrachten.

Die Vorsitzende Brigitte Radke nutzte aus diesem Grund die Einweihung als eine Gelegenheit, Danke zu sagen. Danke für das Engagement, die Unterstützung und den Rückhalt. „Als 2012 erstmals der Gedanke aufkam, ins Depot zu ziehen, konnten wir uns gar nicht vorstellen, dass wir fünf Jahre später tatsächlich in diesen Räumen arbeiten werden. Es ist wirklich schön, und ich freue mich auf das, was kommt“, betonte Radke.

Diese Aussage konnte Brötz nicht unkommentiert lassen und fügte lachend hinzu: „Die Architekten haben den alten Charme des ehemaligen Straßenbahndepots beibehalten und optimale Räumlichkeiten gestaltet, die ihre liebenswerten Macken haben. Genau wie die Gesellschaft selbst auch ihre Macken hat. Und wie heißt es so schön – aus dem Norden kommt das Licht. Ich bin mir sicher, dass mit den Räumen noch viel Größeres erschlossen wird.“

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