Aachen - Lkw rammt Betonmauer, Bagger trifft Gasleitung

Lkw rammt Betonmauer, Bagger trifft Gasleitung

Von: Stephan Mohne
Letzte Aktualisierung:
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Völlig zerstört: Auf der Autobahn 44 zwischen Lichtenbusch und Aachener Kreuz prallte ein Lastwagen am Montag Morgen gegen eine Betonmauer. Der Fahrer wurde schwer, aber zum Glück nicht lebensgefährlich verletzt. Foto: Ralf Roeger
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Gasalarm: Ebenfalls am Morgen traf ein Bagger eine Leitung in Lichtenbusch. Anwohner der Kesselstraße wurden evakuiert. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Wer diese Unfallstelle Montagmorgen passierte, der wird wohl unwillkürlich an das Schlimmste gedacht haben. Völlig zerstört lag da ein Lkw auf der Autobahn 44 zwischen Auffahrt Lichtenbusch und Aachener Kreuz.

Die Fahrerkabine lag zur Seite und nach vorne gekippt – fast getrennt vom Rest des Lasters. Und doch: Der Fahrer hatte Glück im Unglück beziehungsweise einen guten Schutzengel. Mit zwar schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen kam er davon.

Der Lastzug war zwischen 10 und 11 Uhr von der Fahrbahn abgekommen – aus bislang ungeklärter Ursache, wie es am Nachmittag bei der Autobahnpolizei hieß. Am abgeflachten Ende einer Leitplanke hob die Zugmaschine regelrecht ab und krachte gegen ein Betonhindernis.

Zunächst hieß es, der Fahrer sei in seiner Kabine eingeklemmt, doch das bestätigte sich beim Eintreffen der Feuerwehr am Unfallort nicht. Rettungskräfte und Notarzt kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn schließlich ins Krankenhaus. Rundherum kam es zu langen Staus.

Langwierige Bergung

Das wiederholte sich am Nachmittag. Denn die Bergung des Lastwagens gestaltete sich aufwändig und langwierig. gegen 15 Uhr musste dazu nochmals zeitweise eine Fahrspur in Richtung Aachener Kreuz gesperrt werden.

Zur gleichen Zeit war die Feuerwehr nicht weit von der Unfallstelle ebenfalls im Einsatz – allerdings aus ganz anderem Grund. Kurz vor 9 Uhr hatte ein Bagger auf einer Stawag-Baustelle an der Kesselstraße in Lichtenbusch eine Gasleitung im Boden „erwischt“.

Aus der Versorgungsleitung mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern strömte reichlich Erdgas aus. Feuerwehr und Polizei sperrten den Bereich wegen der Explosionsgefahr weiträumig ab. Die Bewohner der umliegenden Häuser wurden evakuiert. Während des Einsatzes stellte die Aseag einen Bus bereit, in dem sich die betroffenen aufhalten konnten.

Techniker der Stawag sorgten dafür, dass nur noch kleinere Mengen Gas entweichen konnten. Während die Feuerwehr, die mit einem Löschzug der Wache Süd und dem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Sief vor Ort war, rückte um 11.30 Uhr wieder ab. Für die Stawag war der Einsatz da noch nicht beendet. Den ganzen Tag wurde an der Leitung gearbeitet.

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