Literarischer Sommer: Lesungen, Diskussion und Sonderführungen

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Bald ist es endlich wieder soweit: Das deutsch-niederländische Literaturfestival „Literarischer Sommer/Literaire Zomer“ geht am 2. Juli in die 18. Runde.

Bis zum 13. September bieten knapp 40 Veranstaltungen einen Querschnitt der niederländisch- und deutschsprachigen Literatur mit spannenden Begegnungen, Lesungen und Diskussionen. Neben den bekannten Veranstaltungsorten in Aachen, Bedburg-Hau, Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach und Neuss werden auf der niederländischen Seite erstmals fünf Städte dabei sein: Heerlen, Kerkrade, Maastricht, Sittard und Vaals.

Susanne Güntner vom Kulturbetrieb der Stadt Aachen freut sich auf die Events: „Das Festival entwickelt sich kontinuierlich, und es kommen immer neue Kooperationspartner dazu. Die hochkarätige Autorenauswahl spricht das Publikum an, und die Euregio Maas-Rhein punktet mit super Veranstaltungen.“ Erstmals wird es eine niederländische und eine deutsche Eröffnung geben. Am 2. Juli stellt Eva Meijer im Museum De Domijnen Hedendaagse Kunst in Sittard ihr Buch „Het vogelhuis“ vor.

Auf deutscher Seite eröffnet Raoul Schrott mit „Erste Erde“ das Festival am 4. Juli in Mönchengladbach. „Raoul Schrott kommt am 5. Juli mit seinem Buch in die Klangbrücke, was uns wirklich sehr freut. Sein Werk ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: Vom Urknall über die Entstehung der Planeten bis hin zu uns unternimmt es den großen Versuch, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse literarisch umzusetzen“, ergänzt Güntner.

Die Autoren Nina Weijers und Thommie Bayer nehmen den Zuhörer am Säulengelände des Lousbergs mit auf Lesereise. Wer nicht nur zuhören möchte, sondern auch noch an geschichtlichen Zahlen, Daten und Fakten interessiert ist, für den ist der Termin am 18. Juli ein Muss. Feridun Zaimoglu liest nicht nur aus seinem Buch „Evangelio. Ein Luther-Roman“, der Besucher erhält zudem eine Sonderführung durch die Ausstellung „Das Ringen um den rechten Glauben“ im Centre Charlemagne.

„Das Festival und die Akteure sind sehr gut vernetzt, dies macht das Programm so einmalig“, sagt Güntner. Dem kann sich Dr. Barbara Schommers-Kretschmer, Vorsitzende der Walter-Hasenclever-Gesellschaft, nur anschließen: „Wir sind das erste Mal Teil dieses großen Events. Mit John Düffel und seinem Buch ,Klassenbuch‘ stellen wir hochaktuell ein Werk vor, das die Welt junger Erwachsener beleuchtet und ihren Alltag in Familie und Schule zeigt.“ Sogar ein irischer Abend anlässlich des 100. Todestages von Heinrich Böll ist Teil des Festivals. Mit dem Ludwig Forum und dem Apollo-Kino wird an zwei Abenden das Leben und Wirken des Schriftstellers in den Fokus gerückt.

Karten gibt es in der Buchhandlung Schmetz am Dom, Münsterplatz 7 bis 9, oder online. Nähere Informationen unter: www.literarischer-sommer.eu.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert