Lions Club spendet 11.000 Euro für Haus Hörn

Von: David Grzeschik
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11000 Euro für den Förderverein Haus Hörn: Lions-Präsident Gerd Lux (links), Bernd Thomas (2.v.l. Lions) und Klaus Neusser (rechts, Lions) überreichten an Hospizleiterin Inge Nadenau und Manfred Vieweg (Geschäftsführer Haus Hörn) einen symbolischen Scheck. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Eine Sache ist Inge Nadenau besonders wichtig: „Die Menschen bei uns sind nicht Bewohner oder Patienten. Sie sind unsere Gäste.“ Und wenngleich die Lebenszeit der meisten der hier einkehrenden Gäste von Ärzten als sehr endlich beschrieben wird: „Wir möchten versuchen, dem Leben nicht mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“.

Inge Nadenau ist Leiterin des Hospizes im Haus Hörn. Sie weiß, dass in den Köpfen vieler Menschen beim Begriff „Hospiz“ häufig falsche Vorstellungen aufflackerten. Sie hätten mit der Realität aber wenig zu tun. Im Vordergrund stünden im Haus Hörn die Gäste, denen man Lebensqualität schenken wolle. Doch ähnlich wie jede andere Pflege- und Gesundheitseinrichtung ist auch Haus Hörn auf Spenden angewiesen.

Ein großzügiger Unterstützer fand sich nun im „Lions Club Aachen“. Er sammelte für das Hospiz auf der Hörn 9000 Euro – ein Betrag, der vom Pendant des Clubs in Wiesbaden um 2000 Euro aufgestockt wurde. Machte im Endeffekt eine Summe von 11.000 Euro, die der Wohltätigkeitsclub zur Verfügung stellte. Symbolisch und bei Anwesenheit von etwa 35 Mitgliedern des Vereins überreichte Präsident Gerd Lux dem Geschäftsführer des Haus Hörn, Manfred Vieweg, den Scheck.

Für Lux gab es dabei gleich mehrere gute Gründe, die 11.000 Euro dem Haus Hörn zukommen zu lassen. „Die Einrichtung ist in der Region beheimatet, basiert auf christlichen Grundlagen und gibt Menschen letztlich auch eine Heimat“, so der Präsident. Geschäftsführer Vieweg dankte Lux – und wird das Geld gut gebrauchen können. Zwar übernehmen die Kassen etwa 90 Prozent der Kosten, zehn Prozent müsse das Hospiz aber selbst tragen. „Das ist jährlich eine Summe von etwas über 100.000 Euro“, erklärte Vieweg.

Damit die anwesenden Mitglieder des Lions Clubs wissen, wie ihr Geld verwendet wird, hielten ihnen die Verantwortlichen des Hauses bei der Scheck-Übergabe einen Vortrag. Hospizleiterin Inge Nadenau warf einen geschichtlichen Blick auf die Entwicklung von Hospizen, stellte aber auch die tägliche Arbeit im Haus Hörn vor. So biete das Haus auf der Hörn zwölf Plätze. Um ein Stück von dem bereits angesprochenen Lebensgefühl zu erreichen, legten die Verantwortlichen großen Wert auf eine heimische Raumausstattung. Betreut würden die Gäste dabei von 17 Pflegekräften in Teil- und Vollzeit. Die 11.000 Euro sind ein wichtiger Beitrag, um diese Betreuung auch weiterhin zu gewährleisten.

Wer das Hospiz finanziell unterstützen möchte, kann dies über den „Förderverein für das Hospiz Haus Hörn“ tun. Der Verein hat ein Konto bei der Pax-Bank (IBAN: DE21 3706 0193 1030 6090 30) und der Sparkasse (IBAN: DE06 3905 0000 1070 636327).

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