Linkspartei fordert eine Zusatzsteuer für Wettbüros

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Mit einer Wettbürosteuer will die Partei „Die Linke“ in Aachen Geld in die leeren städtischen Kassen spülen. Sportwetten seien in Aachen ein boomender Wirtschaftszweig, die dazugehörigen Wettbüros seien aber nicht gern gesehen, heißt es in einem entsprechenden Ratsantrag.

„Die Politik kommt kaum mit der Änderung von Bebauungsplänen hinterher, um Wettbüros wenigstens in bestimmten Stadtteilen auszuschließen“, erläutert Marc Beus, planungspolitischer Sprecher der Linken im Stadtrat.

Um den Wildwuchs einzudämmen und gleichzeitig Geld für den städtischen Haushalt einzunehmen, beantragen die Linken nun die Einführung einer zusätzlichen Steuer: „In Hagen wurde kürzlich eine Wettbürosteuer eingeführt“, erläutert die finanzpolitische Sprecherin Renate Linsen–von Thenen. „Man rechnet dort mit Einnahmen von 120.000 Euro im Jahr.“ Wieviel Geld in Aachen eingenommen werden könnte, soll die Kämmerin nun prüfen. „Fest steht, dass in Aachen jeder Euro dringend gebraucht wird, um ein Abrutschen in den Nothaushalt zu verhindern“, so Linsen–von Thenen.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert