Aachen - Linke will „Spekulanten“ in der City stoppen

Linke will „Spekulanten“ in der City stoppen

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Aachen. Ausgerechnet rund ums geplante Aquis Plaza gibt es in jüngerer Zeit verstärkt Wohnungsleerstände. Das treibt die Linke auf die Barrikaden.

„Nach unserer Kenntnis sind ganze Häuser von Spekulanten im Suermondt-Viertel aufgekauft worden, um sie zu ,entmieten‘ und damit dem Wohnungsmarkt zu entziehen“, sagte Linken-Ratsfrau Ellen Begolli am Donnerstag auf Nachfrage.

Nun liege die Vermutung nahe, dass die Objekte „veredelt“ und/oder an Gutbetuchte weiterverkauft oder vermietet werden sollen, kritisiert Linken-Ratsherr Leo Deumens. Das sei auch angesichts des drastischen Mangels an preiswerten Wohnungen ein „Skandal“.

Mit seinem Fraktionskollegen Marc Beus hat Deumens daher die Verwaltung aufgefordert, Stellung zu beziehen. Zudem solle sie „Ross und Reiter nennen, die Eigentümer der leerstehenden Häuser sind ja dort bekannt“. Die Linke fragt unter anderem, welche Maßnahmen die Verwaltung ergreifen könne, „um derartigen Aktivitäten von Spekulanten Einhalt zu gebieten“, und ob weitere ähnliche Fälle bekannt seien.

Erst kürzlich sei ein Antrag der Partei auf Einführung einer „Zweckentfremdungsverordnung“ zur Verhinderung weiterer „Entmietungen“ im zuständigen Ratsausschuss abgeschmettert worden mit dem Hinweis, Wohnungsleerstände seien in Aachen kein Problem, empört sich Deumens.

Die Verwaltung teilte auf AZ-Nachfrage mit, sie werde sich am Freitag äußern.

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