Liebe Leser: Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Von: Robert Esser und Albrecht Peltzer
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Tivoli: Was tun?
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Theater und Museen: Wo sollen die Steuer-Millionen hinfließen?

Aachen. Wo drückt der Schuh? Wo hakt‘s? Wo läuft in der Stadt Aachen etwas gewaltig schief – oder wo herrscht Stillstand? Mit Ihrer Hilfe, liebe Leserinnen und Leser, möchte die Redaktion der Aachener Zeitung noch mehr Missstände aufspüren. Und das geht so: Sie nennen uns das Thema, ein Ärgernis, einen Aufreger – wir recherchieren und berichten. Damit sich etwas ändert.

Schreiben Sie uns einfach eine Email an az-lokales-aachen@zeitungsverlag-aachen.de.

Die Liste möglicher Themen ist lang; Sie dürfen diese „Dauerbaustellen“ gerne erweitern. Apropos: Zahlreiche Baustellen sorgen in der Kaiserstadt nach wie vor für erhebliche Beeinträchtigungen. Das gilt nicht nur für die so lange herbeigesehnte Mammutbaustelle am Kaiserplatz zur Errichtung des Einkaufscenters Aquis Plaza. Querelen am Templergraben, Verzögerungen bei Kanalbauarbeiten etwa auf Zollern-straße, Schlossstraße und Junkerstraße – und dazu völlig unzureichende Umleitungen. Das nervt Anwohner genauso wie Autofahrer.

Der Straßenverkehr in Aachen gilt ohnehin als Sorgenkind. Obwohl immer mehr Radwege und teils teure wie (un)sinnige Rad-Ampeln markiert und gebaut werden. Wo lauern für Radler trotzdem gefahren? Frage an Blechpiloten: Was ist eigentlich aus der grünen Welle geworden? Haben Sie den Eindruck, dass die Ampelphasen tagsüber und vor allem nachts tatsächlich so geschaltet sind, dass der Verkehr möglichst flüssig fließen kann? Sollten am späten Abend bis zum Start des Berufsverkehrs am Morgen mehr Ampeln abgeschaltet werden? Wenn ja, wo zum Beispiel? Und wie steht‘s um die Parksituation in Aachen? Finden Sie es richtig, dass in der Innenstadt immer mehr Parkplätze am Straßenrand verschwinden? Dass immer mehr kostenpflichtige Anwohnerparkbereiche ausgewiesen werden? Dass die Millionen-Einnahmen durch Knöllchen Jahr für Jahr eine größere Rolle im klammen städtischen Haushalt spielen? Und: Stinkt Ihnen das marode Parkhaus Büchel – buchstäblich – auch? Mitte 2014 soll es angeblich abgerissen werden. Vielleicht stehen der Aseag bis dahin auch wieder genügend Busfahrer zur Verfügung, um sämtliche Linien nach Fahrplan rollen zu lassen...

In Sachen Sparkurs wundern sich viele Aachener über die Aufteilung der verfügbaren Geldmittel: Zig Millionen Euro fließen in Theater, Museen und Tivoli-Umfeld. Gleichzeitig fehlen ein paar tausend Euro für die freie Kulturszene, sind Auftrittsmöglichkeiten für Amateurbands Mangelware. Und warum gibt es eigentlich keine großen Open-air-Konzerte mehr mit Weltstars auf dem Aachener Katschhof: Bryan Adams, Sting, Scorpions, André Rieu – alles längst Vergangenheit. Warum eigentlich? Kann man solche Highlights nicht zusätzlich zum Erfolgsmodell September Special verwirklichen?

Wie steht‘s nun um die Sauberkeit in Aachen? Haben auch Sie den Eindruck, dass die Kampagne von OB Marcel Philipp mancherorts schon für sichtbare Verbesserungen gesorgt hat? Oder nicht? Ganz sicher gibt es noch genug Schmuddelecken, auf die wir aufmerksam machen sollten. Schicken Sie uns Ihre Hitliste mit den dreckigsten Ecken der Stadt – gerne auch mit Foto.

Die Bilder können auch etwas älter sein. Denn an einigen Orten der Kaiserstadt scheint die Zeit still zu stehen. Zum Beispiel auf der Monheimsallee, wo ein historisches Trafo-Häuschen seit Jahren innerhalb eines Bauzauns vor sich hin gammelt. Hinzu kommen verwaiste „Bruchbuden“ in Privatbesitz, die das Stadtbild verschandeln: etwa „Gut Kaisersruh“ auf der Krefelder Straße Richtung Würselen und auf der Lütticher Straße kurz vor der belgischen Grenze.

Am Stadtrand dreht sich derzeit die Debatte um Windräder. Für viele Anwohner Vetschaus und Liebhabern des Münsterwalds vor Roetgen ist die Vorstellung, die riesigen Rotoren bald ganz nah vor Augen und Ohren zu haben, ein Graus. Fällt Ihnen eine bessere Lösung als unseren Stadtvätern ein?

Überhaupt: die Politiker. Im kommenden Jahr stehen Kommunalwahlen an. Um welche Bereiche sollten sich die Damen und Herren des Stadtrats dringend kümmern? Wie steht‘s beispielsweise um unsere Schwimmhallen, um die Qualität des durchaus in die Jahre gekommenen Freibads Hangeweiher? Oder sind die Millionen Euro für die Wohnumfeldverbesserung im „Krisenquartier“ rund um den Rehmplatz und im Ostviertel besser investiert?

Schreiben Sie uns, was Ihnen auf dem Herzen liegt – gerne auch vermeintliche Kleinigkeiten aus Ihrem Wohnviertel! Das kann ein Schlagloch sein, das seit Jahren auf frischen Asphalt wartet. Oder die Trauer über Einzelhändler wie Bäcker und Fleischer, die in Randlagen reihenweise ihre Läden schließen. Kennen Sie aktuelle Fälle?

Egal, was Sie interessiert, ärgert, verwundert oder enttäuscht: Schreiben Sie uns, was falsch läuft. Wir kümmern uns darum. Garantiert.

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