„Lichtprojekt”: Die Annakirche erstrahlt wie neu

Von: Alexander Barth
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Nächste Station des Lichtprojektes: Die evangelische Annakirche in der Annastraße ist fortan nachts besonders illuminiert. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Das leuchtet ein: „Aachen soll ein wenig heller werden”, wünscht sich Peter Asmuth vom Förderverein „Lichtprojekt Aachen” und meint damit auch die neue Beleuchtung für die Annakirche. Gemeinsam mit rund 30 Interessierten wartet er auf das erste Erstrahlen der neuen Lichtelemente im unmittelbaren Umfeld von Aachens ältestem evangelischem Sakralbau.

Neun Metalldampf-Halogen-Leuchten, so die Fachbezeichnung für die neuen Lampen, mit jeweils 35 Watt Leistung wurden installiert, sieben davon erhellen jetzt die Kirche. in der Annastraße. Sie wurden dazu im rot-brauen Pflasterbelag eingelassen. „Bruchsicher und wetterbeständig”, wie Gerhard Klöfkorn von der Stawag versichert.

Er ist für das Beleuchtungskonzept und dessen Installation verantwortlich, hat als Fachmann auch Leuchtkraft und Lichtfarbe bestimmt: „Wir haben einige Farb- und Helligkeitsvarianten in Betracht gezogen, Simulationen durchgeführt. Aber den wahren Eindruck erhält man eben nur durch den direkten Blick. Dabei haben wir sowohl das historische Gebäude als auch die Pflasterfarbe berücksichtigt.” Nicht zuletzt spielte auch der Energiespar-Effekt eine Rolle bei der Planung.

Asmuth ordnet die Illumination der Annakirche einer exponierten Reihe zu: „Seit 1999 gibt es den sogenannten Lichtplan für Aachen, in dessen Rahmen schon markante Gebäude wie das Marschiertor, die Burtscheider Brücke oder St. Fronleichnam mit einem Lichtkonzept für die Abendstunden aufgewertet wurden.”

Auch der Hausherr freut sich: „Das ist mehr als nur eine neue Außenbeleuchtung. Der optische Eindruck unserer altehrwürdigen Kirche und der Annastraße selbst wird dadurch verstärkt”, so Pfarrer Edgar Wasselowski. Die neun Halogen-Strahler werden nun mit der Straßenbeleuchtung eingeschaltet.
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