Kornelimünster/Walheim - Lichtenbuscher Doppelschlag und ein Novum

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Lichtenbuscher Doppelschlag und ein Novum

Von: Robert Flader
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Ein Kampf auf Biegen und Brechen: Cro Sokoli (helle Trikots) und Grün-Weiß Lichtenbusch lieferten sich im Finale der Gruppe F einen harten Kampf. Uber das 0:0 konnten sich aber letztlich nur die Lichtenbuscher freuen. Foto: Kurt Bauer

Kornelimünster/Walheim. Auch das gibt es wahrlich nicht alle Tage im Fußball: Ein Spiel mit drei (!) Halbzeiten. So geschehen am Donnerstag auf dem Walheimer Sportplatz am dritten Tag der Fußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassenpokal.

Da der Eisenbahner SV vor dem Turnier abgesprungen ist, kurzfristig aber kein Ersatz gefunden werden konnte, machten in der Gruppe E Munzurspor und Arminia Eilendorf den Gruppensieg und damit den Einzug in die Zwischenrunde unter sich aus.

In 3 mal 30 Minuten überrollte die Arminia Munzurspor mit sage und schreibe 10:3 und sicherte sich souverän das Ticket für die Zischenrunde am Sonntag. Die Stadtmeisterschaft dürfte durch diese eindrucksvolle Vorstellung ganz sicher um einen Favoriten reicher sein.

Gleichzeitig fiel auch in Kornelimünster eine weitere Entscheidung: Hier reichte Grün-Weiß Lichtenbusch in der Gruppe F im Gruppenfinale ein 0:0 gegen Cro Sokoli zum Weiterkommen. Das ausgeglichene Spiel verlief ohne große Höhepunkte. Dank des besseren Torverhältnisses qualifizierte sich Lichtenbusch ebenfalls für die Ziwschenrunde.

Zuvor bezwangen die Grün-Weißen Germania Freund mit 3:1. Die Freunder Halbzeitführung durch Michel König egalisierten Niklas Tzschoppe und Manuel Ziesen unmittelbar nach Wiederanpfiff per Doppelschlag und machten das große Finale gegen Cro Sokoli so überhaupt erst möglich. Für den 3:1-Endstand sorgte schließlich Jens Hoffmann.

Auch danach hatten die Grün-Weißen noch genügend Chancen, ihr Torverhältnis vor dem entscheidenden Spiel gegenüber Cro Sokoli zu verbessern. Doch es sollte auch so reichen. Cro Sokoli seinerseits konnte das erste Spiel gegen die Germania aus Freund knapp mit 1:0 für sich entscheiden - im Nachhinein zu wenig.

Das Team aus der Kreisliga B war in der ersten Halbzeit klar die spielbestimmende Mannschaft, allein ein Tor wollte nicht fallen. Nach der Pause wurde Freund immer besser, erspielte sich Chance um Chance, nur um mitten in der Drangphase das letztlich spielentscheidende 0:1 durch Mischo Ljubicic zu kassieren.

Dabei waren die Freunder als klassentiefste Mannschaft der Gruppe F weder gegen Cro Sokoli noch gegen Lichtenbusch chancenlos. Doch wie so oft: Wenn man vorne die Tore nicht macht, kassiert man sie dafür hinten.

Dementsprechend groß war der Jubel auf Seiten der Lichenbuscher: Der B-Ligist schaffte Dank des Doppelschlages gegen Freund letztlich den Einzug in die Zwischenrunde - genau wie die Arminia aus Eilendorf.

Am Freitag finden die letzten Vorrundenspiele statt - dann auch unter anderem mit Co-Gastgeber Eintracht Kornelimünster.
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