Aachen - Liberales Jugendwerk feiert 40-jähriges Bestehen

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Liberales Jugendwerk feiert 40-jähriges Bestehen

Von: Peter Schopp
Letzte Aktualisierung:
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40 Jahre Liberales Jugendwerk Aachen: Die Aktiven schauen zufrieden zurück und mit viel Enthusiasmus nach vorn. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Ausverkauft! Alle Plätze beim diesjährigen Sommercamp des Liberalen Jugendwerks Aachen LJW waren bereits im März vergeben, so früh wie noch nie. In den vergangenen 40 Jahren sorgten die Aktiven dafür, dass im Sommer für alle Jugendlichen, die interessiert waren, immer eine Jugendfreizeit veranstaltet werden konnte.

Dr. Heiner Jüttner, langjähriger Aachener Politiker bei FDP und Grünen, war seit Bestehen des LJW in führender Position tätig. Als Vorsitzender, Organisator der Feriencamps oder Geschäftsführer verantwortete er viele der Unternehmungen, die in der Gemeinschaft des LJW veranstaltet wurden. Der 40. Geburtstag war den Aktiven nun Anlass genug, über ihr Vereinsleben, ihre Ideen und die Zukunftspläne zu berichten.

Zu Beginn des Jahres wurden die Führungspositionen in jüngere Hände gelegt. Hervorgegangen aus einer Idee der FDP-Jungdemokraten, Jugendlichen ein Feriencamp anzubieten, entwickelte sich im Laufe der Jahre ein eigenständiger Verein für Jugendliche, der sich Verantwortungsbewusstsein, soziales Verhalten und gewaltfreies Miteinander auf die Fahnen geschrieben hat. Waren es zu Beginn insgesamt 40 Jugendliche und Betreuer, die zum mittlerweile liebgewonnenen Sommercamp aufbrachen, sind es aktuell 72 Teilnehmer plus 18 Betreuer.

„Es macht uns sehr stolz, dass eine Großzahl der aktuellen Betreuer ehemalige Teilnehmer des Camps sind. Das zeigt, welch tolle Atmosphäre bei uns herrscht“, zeigte sich der neue Vorsitzende Jerome Fux froh. Ebenso bemerkenswert war die Tatsache, dass von sieben Vorstandsmitgliedern sechs aus den eigenen Reihen hervorgingen. „Die Arbeit ist zwar zeitaufwendig, aber auch sehr interessant. Einige von uns sind inzwischen leider über ganz Deutschland verteilt, doch der Enthusiasmus ist ungebrochen“, schilderte Achim Drewanz, Organisator des Sommercamps, Vor- und Nachteile.

Die 14-tägigen Sommercamps werden intensiv vorbereitet, Betreuer geschult, Unternehmungen gründlich geplant. Waren es früher die berühmten Zeltlager, so konnten in den letzten Jahren zahlreiche neu entstandene Hüttendörfer gebucht werden. So konnte man in diesem Jahr Hütten in Bruschied im Hunsrück buchen, und die Urlaubsorte für die nächsten Jahre wurden mit Ernzen bei Bitburg (2017) und Prüm (2018) auch schon festgelegt.

Zu den Camps gab es natürlich Vortreffen mit allen Teilnehmern, vor Ort wurden filmische Dokumente erstellt, die dann im Nachgang den Teilnehmern auf DVD überreicht werden konnten. Einen Mitgliedsbeitrag erhob man beim LJW übrigens noch nie. „Wir möchten, dass alle Jugendlichen teilnehmen können. Einzig Eintrittspreise, beispielsweise in die Eishalle, müssen bezahlt werden“, so Jüttner. Anmeldungen für 2017 sind erst nach dem Sommercamp 2016 möglich.

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