Aachen - Lesung: Hauptkommissar Böhnke stolpert mal wieder über Leichen

Lesung: Hauptkommissar Böhnke stolpert mal wieder über Leichen

Von: Svenja Pesch
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Stellen den neuen Krimi „Fundsachen“ vor: Buchhändler Dr. Walter Vennen (links) und der Autor Kurt Lehmkuhl wandeln wieder auf den Spuren von Hauptkommissar Böhnke. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Sie können es beide nicht lassen: Der freischaffende Autor Kurt Lehmkuhl und sein Protagonist Rudolf-Günther Böhnke haben so einiges gemeinsam. Während Lehmkuhl als langjähriger Redakteur unserer Zeitung auch privat auf Stift und Papier beziehungsweise Tastatur nicht verzichten kann, ist sein pensionierter Hauptdarsteller Kriminalhauptkommissar Böhnke selbst im Ruhestand nicht von neuen Fällen verschont.

Über Leichen „stolpert er einfach so, ohne es vorzuhaben“, erzählt Kurt Lehmkuhl, der in seinem neuesten Eifel-Krimi „Fundsachen“ diesmal im idyllischen Huppenbroich auf Spurensuche geht

Zum Inhalt: Böhnke kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem er erst Walter Frosch vor einem Selbstmord am Überlaufbecken des Rursees bewahrt hat, sieht er es nun als seine Pflicht an, ihm zu helfen. Denn Unbekannte versuchen, von Frosch 500.000 Euro zu erpressen, die er in einem herrenlosen Tresor am Westfall in der Nordeifel gefunden hat. Doch damit nicht genug.

Gleichzeitig drohen dem verschlafenen Örtchen Huppenbroich optische Veränderungen, die so gar nicht nach dem Geschmack der Einwohner sind. Ein Kölner will sein geerbtes Grundstück unbedingt mit Thuyas bepflanzen statt mit Buchen und stößt dabei auf herben Widerstand. Das Ganze geht sogar so weit, dass die Setzlinge mehrfach gerodet werden, so dass Böhnke den Auftrag erhält, die Täter zu ermitteln. Verwicklungen und jede Menge spannender Momente warten auf den Leser.

Lehmkuhls sechster Fall ist dabei an wahre Gegebenheiten angelehnt, wie er betont: „Die Sache mit dem Tresor gab es in ähnlicher Weise in Westfalen. Ich fand das so interessant, dass ich die Geschichte weitergeschrieben habe. Meine Ideen finde ich sprichwörtlich auf der Straße, in den Nachrichten und in diversen Polizeimeldungen. Es passiert so viel, was mich inspiriert.“

Auch Buchhändler Walter Vennen von Schmetz am Dom freut sich über den neuen Lesestoff: „Das Schöne ist, dass jedes Buch in sich abgeschlossen ist. Man muss nicht die anderen Geschichten gelesen haben, um zu wissen, worum es geht. Außerdem freue ich mich immer wieder auf die neuen Fälle von Böhnke.“

Und während Lehmkuhl gerade erst den neuen Schmöker präsentiert, sitzt er schon wieder an seinem nächsten Kriminalroman. „Böhnke darf nicht sterben – das sind Sätze, die ich von Lesern oft höre“, ergänzt der Autor und fügt hinzu: „Ich habe mir dennoch Gedanken gemacht, ob und wie es mit meinem Kommissar weitergeht.“ Nämlich wie? Das wird natürlich nicht verraten. Und bis zum nächsten Fall können sich die Leser erstmal mit seinem aktuellen Buch beschäftigen.

Kurt Lehmkuhl: „Fundsachen – ein Eifel-Krimi“, ISBN: 978-3-8392-1677-4, erschienen im Gmeiner-Verlag.

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