Leselust: Spannende Geschichten unter dem Ahornbaum

Von: Svenja Pesch
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Voller Vorfreude auf die Leselust: (v.l.) Regina Sommer, Susanne Güntner, Oliver Vogt und Harald Redle laden ab Dienstag alle ein, Literatur im Schatten der Säulen auf dem Lousberg zu erleben. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wenn sich Oliver Vogt, Projektleiter der Leselust, auf dem Säulengelände des Lousberges umschaut, dann fällt sein Blick immer wieder auf den großen Ahornbaum. „Wenn das Wetter mitspielt und wir richtig viel Sonne haben, dann spendet der Baum reichlich Schatten und alle können den Worten der Autoren lauschen“, erzählt Vogt. Autoren gibt es bei der Leselust, die ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiert, eine Menge.

Das besondere dieses Jahr sind die Kooperationen, die für Spannung und Abwechslung sorgen. Das Literaturbüro der Euregio Maas-Rhein und das Haus der Märchen und Geschichten präsentieren das Erzählfestival „Erzähl uns was!“ und die Leselust selbst kooperiert mit dem literarischen Sommer sowie mit dem Haus der Märchen.

Was das konkret für den Leser bedeutet, erklärt Vogt: „Wir bieten neun Lesungen für Erwachsene und vier für Kinder an. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, spannenden Geschichten und Märchen zu lauschen. Einige Autoren sind vom Literaturbüro ausgewählt.“ Besonderes Highlight für die Erwachsenen ist der Besuch des Autors Ernest van der Kwast, der aus seinem Buch „Fünf Viertelstunden bis zum Meer“ lesen wird.

Eine mitreißende Erzählung über eine große, unerfüllte Liebe, kleine Zufälle und über große Entscheidungen. Die Kinderleselust wird eröffnet durch die Lesung von Arzu Gürz Abay, die die Geschichte „Früchte der Freundschaft“ auf Deutsch und Türkisch lesen wird. „Uns freut es natürlich, dass wir sowohl regionale als auch überregionale Autoren im Programm haben“, betont Harald Redle, Vorsitzender des Literaturbüros.

Dabei merken die Verantwortlichen, dass die Leselust immer mehr zu einem Familien-Event wird. Da wird die Picknickdecke eingepackt und die Kinder sitzen mit ihren Eltern unter dem Ahornbaum und lauschen den Geschichten. Nur was ist, wenn der große Baum zwar reichlich Schatten spenden kann, aber nicht vor Regen schützt? „Auch das ist kein Problem“, weiß Regine Sommer, Vorsitzende des Hauses der Märchen und ergänzt: „Dann haben wir ein Zelt, in dem alle Platz finden.“

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