Forst - Leo-Schumacher-Gedenkmedaille für Christina und Franz Durondeau

Leo-Schumacher-Gedenkmedaille für Christina und Franz Durondeau

Von: tis
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Forst. „Ein Stadtteil lebt durch seine Bürger”. Diesen Satz haben sich die 18 in der „Interessengemeinschaft Forst” zusammengeschlossenen Vereine auf die Fahne geschrieben.

Und seit 1996 ehren sie alljährlich besonders engagierte Bürger beim traditionellen Neujahrsempfang mit der Leo-Schumacher-Gedenkmedaille. In diesem Jahr erhielten Christina und Franz Durondeau diese Auszeichnung im Rahmen einer festlichen Matinee.

Eingestimmt wurden die zahlreich im Saalbau Kommer erschienenen Gäste musikalisch zunächst mit „Jingle Bells” von den Kindern der Streicherklasse der Gemeinschaftsgrundschule Schönforst. Sie besuchen die 3. Klasse und erhalten seit eineinhalb Jahren Unterricht an Streichinstrumenten, wie Geige, Bratsche, Bass und Cello.

Die Laudatio auf das Ehepaar Durondeau hielt der Sprecher des Kuratoriums, Pfarrer Martin Obrikat. „Zwei haben es besser, als einer”, zitierte er ein Bibelwort. Denn gemeinsam sei man stark, könne viel bewegen und sich gegenseitig stützen. „Das beweisen auch Christina und Franz Durondeau mit dem Riesenpensum ihres großartigen Engagements, das sie schon jahrzehntelang ehrenamtlich im Doppelpack leisten”, hieß es wörtlich. Für die Interessengemeinschaft seien sie eine unermüdliche Triebfeder und gute Seele zugleich.

Ob bei Festen oder anderen Terminen in der Öffentlichkeit packen sie mit an, zeichnen sich durch Fleiß und Verlässlichkeit in der Pfarrgemeinde, im Partnerschaftskomitee, im Kindergarten und bei der Erhaltung des Schöffenhauses aus. Christina Durondeau ist darüber hinaus 2. Vorsitzende der Selbsthilfe Körperbehinderter. Beiden sei die Freundschaft anderer das Wichtigste in ihrem Leben. „Beide sind fast 50 Jahre mit einander verheiratet und ihr Geheimnis ist die Gemeinschaft”, so Obrikat.

Selbstbewusst und dennoch bescheiden dankte Christina Durondeau: „Für uns ist dieser Einsatz eine Selbstverständlichkeit. Doch ohne all´ die Menschen, die wir kennen gelernt haben und ohne unsere Familie hätten wir das nicht geschafft.”

Das Festprogramm gestalteten der Neue Chor aus Würselen mit Gospels und Beatle-Songs sowie Wendelin Haverkamp als Kabarettist. „Es war eine außerordentliche und herausragende Veranstaltung, die den Zulauf zur Interessengemeinschaft dokumentierte”, bescheinigte Johannes Schumacher dem Vorsitzenden, Rudolf Moos, abschließend.
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