Leo-Club: Einfache Sache zeigt Wirkung

Von: Svenja Pesch
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Volle Körbe: Die Leos – hier Jonas Schneider und Linda Steuermit einer Kundin – sammelten mit viel Erfolg Lebensmittel für die Aachener Tafel. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Es ist das typische Bild, welches sich in fast jedem Einkaufzentrum am Samstagmittag abspielt. Kunden schauen auf ihren Einkaufszettel, laufen hektisch von einem Regal zum nächsten und überlegen, an welcher Kasse sie wohl die kürzeste Wartezeit haben.

Für die Mitglieder des Leo-Clubs, der Jugendorganisation von Lions International, genau der richtige Zeitpunkt, ihre bekannte Aktion „Ein Teil mehr“ ein weiteres Mal durchzuführen.

Wie im vergangenen Jahr haben sie sich dafür den Edeka-Hatlé Markt in der Schillerstraße ausgesucht. Ebenfalls mit einem Einkaufszettel bewaffnet, möchten Friedrich Mauel und Stephan Meier die Besucher dazu bewegen, ein Teil mehr zu kaufen und anschließend zu spenden. „Dieses Mal kommen die Lebensmittel der Aachener Tafel zugute“, erzählt Stephan Meier. Vor allem Nudeln, Reis, Öl und Margarine werden dringend benötigt, denn diese haben alle eine lange Haltbarkeit, was Thomas Isaac von der Tafel besonders wichtig ist: „Uns besuchen täglich zwischen 220 und 240 Menschen. Die Nahrungsmittel, die wir dann verteilen, sind oftmals nicht mehr so lange haltbar, weshalb wir gerade die ebenen genannten Dinge benötigen.“

Zudem versorge die Tafel Senioren, die körperlich nicht mehr in der Lage sind, sich selbst um die Beschaffung von Essen zu kümmern. Während er spricht, füllen sich allmählich die grünen Kisten. Über zehn Stück sind es seit den frühen Morgenstunden bis zur Mittagszeit schon geworden. Und von Jung bis Alt kaufen viele ein Teil mehr, welches nachher den Weg in eine grüne Kiste findet. Manchmal werden auch Geldspenden überreicht, mit denen das Team ebenfalls einkaufen geht. Es ist bereits die 20. Aktion dieser Art, die mittlerweile immer mehr an Bekanntheit erlangt, wie Meier ergänzt: „Es ist eben eine einfache Sache. Wir geben den Kunden als Gedankengerüst diesen Zettel mit und so kann man nebenbei noch etwas dazu kaufen. Außerdem sind es Lebensmittel, die für die Meisten entbehrlich sind und man weiß, dass auch alles dort ankommt, wo es benötigt wird.“ Nach über sieben Stunden sammeln für den guten Zweck kann das Team dann auf über 35 grüne Kisten zurückblicken.

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