Aachen - Lehramtsanwärter: Im Klassenzimmer sind Teamplayer gefragt

Lehramtsanwärter: Im Klassenzimmer sind Teamplayer gefragt

Von: Tim Habicht
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Fit für den Lehrerberuf: 72 neue Referendarinnen und Referendare sowie 22 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger sind nun vereidigt worden. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Anna Lang hat sie bereits mit Bravour hinter sich gebracht. Die 18-monatige Wanderung, die sie anhand von selbstgezeichneten Bildern skizziert: Zuerst hatte sie nur Alltagskleidung, dann kamen langsam Kompass und Karte sowie das richtige Schuhwerk hinzu.

„Die Wege sind nicht immer leicht. Insgesamt ist die Wanderung durchaus steinig und anstrengend. Nehmt auf keinen Fall den breitesten Weg, denn dort gibt es keine Überraschungen mehr für Euch“, sagt Lang. Die Hilfsmittel, die sie auf der Wanderung dazu bekam, stehen sinnbildlich für die Ausbilder, die Schüler und die Erfahrungen, die die neuen Lehramtsanwärterinnen und -anwärter während ihrer 18-monatigen Ausbildung machen.

Denn die 72 neuen Referendarinnen und Referendare sowie 22 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger, vor denen Anna Lang ihre Wanderung schildert, haben die ersten Schritte auf dem Weg zum Lehrerberuf absolviert. Sie haben studiert oder eine Ausbildung abgeschlossen – jetzt wurden sie feierlich vereidigt. „In 18 Monaten sehen wir hoffentlich alle Anwesenden nach der erfolgreichen Ausbildung für die Zeugnisübergabe wieder“, sagte Dr. Ansgar Stracke-Mertes, Seminarleiter der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer, lachend. Und weiter: „Wir müssen alle miteinander zu Lernenden werden und das Wissen an die Schülerinnen und Schüler weitergeben. Denn Lernen muss Spaß machen, damit es gelingt.“ Dabei strich Dr. Stracke-Mertes heraus, dass Lehrertypen und keine Mitläufer gefragt seien. „Wir brauchen authentische Lehrerinnen und Lehrer und keine Lehrkräfte von der Stange“, sagte er.

Schultüte mit fünf guten Tipps

Während der feierlichen Vereidigung der Frauen und Männer wurde vor allem viel Wert auf die Gemeinsamkeit gelegt. Es seien Teamplayer gefragt, keine Einzelgänger, so der Tenor. Das betonte auch Britta Ellinghaus, die Leiterin des Nelly-Pütz-Berufskollegs in Düren. Aus einer Schultüte zog sie außerdem fünf Zettel, auf denen wichtige Stichpunkte für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer standen: Lebenslust, Verbündete, Fragen, Neugierde und Wirbel beziehungsweise Turbulenzen. „Denn die neuen Frauen und Männer sollen auch immer Leben in die Schule bringen“, meinte Ellinghaus schmunzelnd.

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