Aachen - Lautstark und doch ruhig gefeiert

Lautstark und doch ruhig gefeiert

Von: tka
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silvesterbu
Aachen feiert und feuert: Rund um das Rathaus wurde natürlich gebührend mit Silvesterraketen gefeiert. Die Feuerwehr musste aber keine Großeinsätze wegen der Böller fahren.

Aachen. Ein couragierter Einsatz endete für einen Zeugen in der Silvesternacht mit kleineren Blessuren im Krankenhaus.

Kurz nach 2 Uhr erlebte er eine Auseinandersetzung am Dahmengraben, bei der offensichtlich zwei Frauen belästigt wurden. Er schaltete sich ein - und wurde dabei Opfer des Angriffes.

„Relativ ruhig”, lautet dennoch das Urteil der Polizei nach der Silvesternacht. Gemeint war natürlich nicht die Feierlaune der Aachener.

Auf dem Markt und in der Pontstraße war es wie in den Vorjahren laut und ausgelassen, die besten Plätze für den Blick auf das Feuerwerk über der Stadt - etwa auf dem Lousberg - waren weit vor 24 Uhr belegt. Das „relativ ruhig” der Polizei bezieht sich allein auf deren Einsatzbilanz zum Jahreswechsel - ohne dramatische Großeinsätze.

Die Zahl der Einsätze sei insgesamt auf Vorjahresniveau gewesen - im letzten Jahr wurden 240 gezählt worden. Schlägereien, Ruhestörungen, Randale - die Polizei fuhr die üblichen Einsätze einer Silvesternacht.

Später - als es glatt auf den Straßen wurde - kamen diverse Verkehrseinsätze hinzu. Es waren meist kleinere Unfälle. Vor einem Jahr war bei einem Verkehrsunfall ein junger Mann gestorben.

Mehr Alkohol, weniger Böller - so fasst Günther Stadtmüller von der Aachener Berufsfeuerwehr die Silvesternacht zusammen. Einerseits berichtet Stadtmüller, dass es keine „besonderen Einsätze” wegen Feuerwerkskörpern gab, und die Löschzüge eine „erstaunlich ruhige Nacht” hinlegten.

Andererseits hatte sich die Zahl der Rettungsdiensteinsätze im Vergleich zu den Vorjahren leicht erhöht. „Das lag meist am Alkoholkonsum”, erklärte Stadtmüller. Angestoßen wurde also - und wie!
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