Landtagswahl: Auf diese Fragen soll die Politik jetzt antworten

Von: Albrecht Peltzer und Ines Kubat
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Umfrage AZ
Sicherheit, Bildung oder Familie: Aachener Wählerinnen und Wähler haben „ihre“ Landtagsthemen bei einer Umfrage der AZ in der Innenstadt benannt. Fotos: Ines Kubat/AZ-Grafik: Horst Thomas
AZ Umfrage
Sicherheit, Bildung oder Familie: Aachener Wählerinnen und Wähler haben „ihre“ Landtagsthemen bei einer Umfrage der AZ in der Innenstadt benannt. Fotos: Ines Kubat/AZ-Grafik: Horst Thomas

Aachen. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind unterwegs. An Infoständen, auf Podiumsdiskussionen, bei Hausbesuchen. Sie wollen für sich und ihre Themen werben, damit das Kreuz am 14. Mai bei der Landtagswahl an der richtigen Stelle gemacht wird.

Aber was sind die Themen, die die Menschen wirklich bewegen? Worauf wollen sie konkrete Antworten? Was erwarten Sie von den Politikerinnen und Politikern, die in den kommenden fünf Jahren die Geschicke des Landes Nordrhein-Westfalen lenken sollen. Und was können, was sollen die Abgeordneten aus Aachen für die Menschen der Region tun?

Wir haben uns in der Aachener Innenstadt umgehört, haben konkret nachgefragt, was den Menschen auf den Nägeln brennt. Sicherheit ist in diesen Zeiten ein großes Thema. Mehrere Interviewpartner haben dies spontan genannt. Auch Bildung steht ganz oben auf der Agenda.

Eltern und Großeltern fragen sich zum Beispiel, wie es mit der Entwicklung in der Kita-Betreuung aussieht. Werden zukünftig genügend Plätze für alle Kinder zur Verfügung stehen? Wie werden sich die weiterführenden Schulen entwickeln? Vor welchen Herausforderungen stehen die Hochschulen? Auch wenn es in erster Linie um Landespolitik geht, bleibt Europa ein Anliegen vieler Wähler. Gerechtigkeit (zum Beispiel in der Arbeitswelt), Familie und Umwelt werden ebenfalls bei der Straßenumfrage häufig genannt.

Und die Digitalisierung? Auch sie spielt am Hochschulstandort Aachen mit seinem zukunftsorientierter Forschung für einige Bürger eine zentrale Rolle. Rund 178.000 Aachener sind am Sonntag, 14. Mai, wahlberechtigt, darunter immerhin 18.500 Erstwähler. Bei der Landtagswahl am 13. Mai 2012 holte die SPD beide Direktmandate.

Daniela Jansen (SPD) setzte sich mit 38,3 Prozent – in der Deutlichkeit dann doch überraschend – gegenüber Armin Laschet (CDU, 34,1 Prozent) durch. Im Wahlkreis I lag Karl Schultheis (40 Prozent) am Ende deutlich vor Ulla Thönnissen (30,8). Am 14. Mai wird es eine Neuauflage dieser „Duelle“ geben.

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