Aachen - „Ladies in Black“: Sportstunde mit den Profis

„Ladies in Black“: Sportstunde mit den Profis

Von: Paula Schönfelder
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Grundlagentraining und wertvolle Volleyball-Tipps zeigen die Ladies in Black den Stolberger Realschülern und dem Leistungskurs Sport des Aachener Couven-Gymnasiums. Foto: Andreas Schmitter (2), Andreas Steindl (2), Michael Jaspers
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Grundlagentraining und wertvolle Volleyball-Tipps zeigen die Ladies in Black den Stolberger Realschülern und dem Leistungskurs Sport des Aachener Couven-Gymnasiums. Foto: Andreas Schmitter (2), Andreas Steindl (2), Michael Jaspers
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Grundlagentraining und wertvolle Volleyball-Tipps zeigen die Ladies in Black den Stolberger Realschülern und dem Leistungskurs Sport des Aachener Couven-Gymnasiums. . Foto: Andreas Schmitter (2), Andreas Steindl (2), Michael Jaspers
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Grundlagentraining und wertvolle Volleyball-Tipps zeigen die Ladies in Black den Stolberger Realschülern und dem Leistungskurs Sport des Aachener Couven-Gymnasiums. Foto: Andreas Schmitter (2), Andreas Steindl (2), Michael Jaspers

Aachen. Baggern, pritschen und schmettern wie und mit echten Profis: Schüler der Realschule Stolberg und des Couven-Gymnasiums in Aachen hatten jetzt jeweils einen Nachmittag die Chance, authentischen Erstliga-Volleyball mit den Ladies in Black kennenzulernen.

Denn „wer hat schon eine professionelle Erstliga-Mannschaft“, fragt sich Erich Timmermanns von der Sparkasse Aachen lachend. Als Sponsor der Ladies lädt die Sparkasse nun schon zum dritten Mal drei ausgewählte Klassen außerhalb Aachens ab der Oberstufe ein, einen Blick hinter die Kulissen einer Bundesligamannschaft zu werfen. Innerhalb der Stadt übernimmt das die Stawag mit dem Projekt „Starting Six“. „Wir wollten eine echte Trainingsstunde in den Schulsport holen und die Schüler so für den Volleyball begeistern“, erklärt Angeli Bhattacharyya, Pressereferentin der Stawag.

Bei dem Training mit der Realschule Stolberg war den Schülern der zehnten Klasse die Teilnahme freigestellt, so dass insgesamt 19 motivierte 16- bis 17-Jährige zusammenkamen. Aufgeteilt in vier Teams ging es dann los. Dabei machte Trainerin Saskia van Hintum keinen Unterschied zum „normalen“ Profi-Training. Jeweils zwei Spielerinnen betreuten die vier Teams und zeigten, wie man Bälle annimmt, zuspielt und auch schmettert. Im Anschluss an das Training gab es noch ein richtiges Spiel. Sowohl Spielerinnen als auch Trainer gaben dabei wertvolle Tipps.

„Wir versuchen ihnen in dieser Zeit Grundlagen zu vermitteln, damit am Ende ein Spiel entsteht“, erklärt Saskia van Hintum, Trainerin der Ladies. Das sei wichtig, denn Volleyball sei keine leichte Sportart: „Beim Volleyball braucht man absolute Kontrolle des Balls. Es ist technisch sehr anspruchsvoll.“ Doch davon lassen sich die Stolberger Mädchen und Jungs nicht abhalten. „Man merkt sofort, dass das hier professioneller Unterricht ist. Die Ladies kommen schließlich aus der Bundesliga. Und ich kann auch viel Neues lernen, zum Beispiel die Schritte vor dem Schmettern“, erzählt Schülerin Nderime. Und so ist beim Schmettern auch der ein oder andere Ball mit richtig Tempo dabei, bei dem sogar Kapitänin Lindsay Dowd nicht schlecht staunt.

Im Gegensatz zu den noch im Volleyball unerfahrenen Schülern der Realschule Stolberg sind die Sportler des Couven-Gymnasiums schon weiter im Training. Denn die Elftklässler haben Sport als Leistungskurs, und Volleyball ist kein Fremdwort für sie. Im Gegenteil: Wo andere einen lockeren Mannschaftssport sehen, müssen sie sich auf die Abiturprüfung in dem beliebten Spiel vorbereiten.

Da ist der professionelle Unterricht eine große Hilfe. „Die Ladies in Black gehen auf jeden Schüler ein. Das ist toll, denn so zeigen sie jedem von uns, was wir noch verbessern können“, findet Kathrina, eine von 19 Schülern des Leistungskurses.

Aber nicht nur die Schüler sind am Ende des Tages sehr zufrieden. Auch den Spielerinnen, die diese Saison mit dem achten Platz in der Tabelle abgeschlossen hatten, macht das Training Spaß. „Es ist schön, den Schülern den Volleyball nahe zu bringen“, erzählt Kirsten Knip von den Ladies. Doch es steckt noch mehr dahinter: „Hier heißt es immer: Wir und die Fans gegen das andere Team. Ich sehe es als ein Dankeschön an die Aachener, die immer hinter uns stehen.“

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