Aachen - Kurhaus: Die Champions schlagen auf

Kurhaus: Die Champions schlagen auf

Von: Robert Esser
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Bestens aufgestellt: Teamchef Alex Legsding (l.) und TKK-Präsident Karl-Dieter Fister freuen sich auf der neuen Terrasse des Klubs im Kurpark auf viele Zuschauer beim morgigen Saisonauftakt.

Aachen. Spiel, Satz, Sieg. Vom Gewinn dieses Triples ist jetzt hinterm Spielcasino die Rede. Dort startet nämlich der zweifache deutsche Mannschaftsmeister TK Kurhaus Aachen am Freitag, 2. Juli, 13 Uhr, in die Bundesliga-Saison 2010. Das Ziel: die nächste Titelverteidigung.

Zum Auftakt ist Krefeld zu Gast im Kurpark. Und im Aachener Lambertz-Team locken prominente Sportlernamen wie Philipp Kohlschreiber und Rainer Schüttler zum Erstliga-Spektakel. „Wir freuen uns sehr, dass es endlich losgeht”, sagt Teamchef Alex Legsding. „Mit Krefeld haben wir noch eine Rechnung offen. 2009 trennten wir uns 3:3-Unentschieden.”

Mitten im Kurpark

Den entscheidenden Unterschied in Aachen können die Zuschauer ausmachen. Knapp 8000 Tennis-Fans strömten in der vergangenen Saison auf die kaiserstädtische Tennisanlage, die mitten im Park zwischen Monheimsallee und Passstraße liegt. „Absoluter Höhepunkt war ein Heimspiel gegen Halle, als wir exakt 2256 Zuschauer auf unserer Anlage zählten”, erinnert sich Klubpräsident Karl-Dieter Fister.

Für seine Vereinsmitglieder und das auswärtige Publikum hat sich der TKK dieses Jahr besonders herausgeputzt. Nach der Innensanierung des Klubhauses und der Optimierung der Zuschauertribünen hat man nach dem diesjährigen Winter die komplette Terrasse umgebaut. Auf 80 Quadratmetern laden jetzt nicht mehr Plastikstühle, sondern stilvolle Holzmöbel zum Tennisgenuss ein.

Es wurden weitere Sitzbänke installiert, dazu eine Beleuchtungsanlage in modernem Design, die mit dem Ambiente des Traditionsklubs harmoniert. Außerdem hat man die Tennisplätze mit besonders feinem Aschemehl ausgestattet. „Die Cracks der Bundesliga schwärmen davon”, sagt Legsding. Amateure kommen hingegen mit weit gröberer Asche aus - die Plätze sind dann zuweilen nicht eben glatt.

Keine Nachwuchssorgen

„Was uns von anderen bundesweit erfolgreichen Sportvereinen unterscheidet, ist aber im Besonderen unsere Philosophie, dass unsere Bundesliga-Mannschaft nicht losgelöst vom Club agiert. Der Tennisclub ist die Bundesliga - und umgekehrt”, betont Fister. Das kommt auch bei Jüngeren an. Unter den aktuell 330 Vereinsmitgliedern sind rund 100 Jugendliche. „Wir haben keine Nachwuchssorgen und freuen uns, dass sogar Kinder aus anderen Vereinen als Ballkinder bei unseren Bundesliga-Heimspielen mitmachen”, erklärt der Präsident. Jugendwartin Carol Winkler und Susen Meier organisieren den Nachwuchs.

Insgesamt fünf Heimspiele stehen in Aachen an: Freitag, 2. Juli, 13 Uhr (HTC Blau-Weiß Krefeld), Sonntag, 18. Juli, 11 Uhr (Erfurter TC Rot-Weiß), Freitag, 23. Juli, 13 Uhr (TK Grün-Weiß Mannheim), Sonntag, 8. August, 11 Uhr (TC Blau-Weiß Halle) und Sonntag, 15. August, 11 Uhr (1. FC Nürnberg). Spätestens dann sollte das Triple perfekt sein.
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