Kunterbuntes Klangfest im Grünen begeistert

Von: Lale Dalz
Letzte Aktualisierung:
8103670.jpg
Entspannter geht‘s kaum: Die Aachener Reggae-Band „TUF“ sorgte für karibisches Feeling – trotz gelegentlichen leichten Regens. Foto: Andreas Steindl
8103671.jpg
Witzig und manchmal frech: Sängerin Lizusha Kostyuk verwöhnte die Gemüter mit ihren Geschichten und ihrer Gitarre. Foto: Andreas Steindl
8103479.jpg
Hand in Hand kommt erst richtig Schwung auf: Auch die kleinen Park-Fans ließen sich nicht lange zum Tanz bitten. Foto: Andreas Steindl
8103677.jpg
Mitmachen erlaubt und erwünscht: Schauspieler Enno Kalisch brach das Eis mit seinen lustigen Geschichten für den Nachwuchs ruckzuck. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Ein Nachmittag mit reichlich Live-Musik, buntem Kinderprogramm und viel Gefühl – das war „Park Frequenzen I“. Als unüberhörbarer Startschuss für ein buntes Kulturprogramm, das diesen Sommer in der Nadelfabrik und im Kennedypark stattfindet, traten regionale Bands und Künstler auf der Bühne nahe dem Elsassplatz auf.

Speziell für die Jüngsten war das Programm des Kölner Schauspielers Enno Kalisch gedacht, der zum improvisierten Verzäll einlud. Die Musiker von TUF unterhielten mit entspannten Reggae-Beats und launigem Ska. Die Band rockt seit über zehn Jahren die lokale Szene. Bekannte Hits im Akustik-Stil animierten Kleine und Große zum Mitsingen und Tanzen. Sängerin Farah Rieli sorgte für eine verträumte Atmosphäre fast wie in Hippie-Tagen. Mit ihrem Bassisten Achim Jenik gab sie allerdings Stücke von ihrem brandaktuellen Album „My Weapon“ zum Besten. Auch Liedermacherin Lizusha Kostyuk begeisterte mit ihren teils sehr witzig-satirischen Songs.

Am Abend ging es dann noch einmal richtig rund: Mit harten Rockbeats und Rap-Texten bewegten „La Confianza“ die Zuschauer. Motivierend, ehrlich, zornig und zuversichtlich: Die jungen Rapper sagen mit ihrer Musik das aus, was vielen jungen Menschen auf der Seele brennt.

Der Sänger und Songwriter Michael Witte und seine Band verzückten mit ihren charaktervollen und einzigartigen Stücken. Den Abschluss machte die Funk- und Soul-Formation „Tommy Schneller Band“. Rasante Jazzstücke oder ruhiger Blues mit feinsten Instrumentalisten – die Atmosphäre passte perfekt zum leicht diesigen, aber warmen Abend. Einmal mehr gab es für Jugendliche zudem die Möglichkeit, im Chill-Out-Bus zu entspannen, zu quatschen und zu spielen. Fazit: Trotz etwas Nieselregens brachte „Park Frequenzen I“ viel sommerliches „Feeling“ rüber. Fortsetzung garantiert.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert