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Kunstwerke, die Barrieren in den Köpfen abbauen

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Eröffneten jetzt die Inklusionsausstellung im Haus der StädteRegion: (von links) Sozialdezernent Günter Schabram, VKM-Geschäftsführerin Daniela Jahn, VKM-Vorsitzende Maria Poquett, Städteregionsrat Helmut Etschenberg sowie der stellvertretende VKM-Vorsitzende Michael Kirsch.

Aachen. Es war die erste Eröffnung einer interaktiven Ausstellung überhaupt im Haus der Städteregion. Und es war irgendwie passend, dass Inklusion das zentrale Thema war. Denn das gesellschaftliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung spielt für die Städteregion eine zentrale Rolle.

Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Sozialdezernent Günter Schabram sowie Vertreter des Vereins für Körper- und Mehrfachbehinderte (VKM) Aachen e.V. haben jetzt die Ausstellung „Bunt gewürfelt – Inklusion schon mal gesehen oder gehört oder gefühlt?“ im Haus der Städteregion eröffnet.

„Es ist ein wesentliches Ziel der Städteregion, Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen, sowie die volle Zugänglichkeit aller Lebensbereiche sicherzustellen“, so Helmut Etschenberg. „Dazu trägt auch diese Ausstellung ganz wesentlich bei.“ Schabram betonte, dass Inklusion eine „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ sei, die nur Politik, Verwaltung, Verbände und Betroffene gemeinsam lösen könnten.

Ausgestellt werden verschiedene Plakate rund um das Thema Inklusion. Auf Stelen finden sich außerdem Gedichte von Harald Kappel, die sowohl in Lese- als auch in Blindenschrift zu sehen und zu fühlen sind. Schaumstoffwürfel zum Sitzen, bedruckt mit Worten zum Nachdenken, sollen die Besucher anregen, sich eigene Gedanken zu Inklusion zu machen. Zudem kann man spezielle Klanginstallationen erleben. Fotografien aus dem inklusiven Theaterprojekt „Momo“, das im Jahr 2011 von Menschen mit Behinderung und Darstellern des Aachener Das Da Theaters aufgeführt wurde, runden die Ausstellung ab.

Die Städteregion möchte für das gesellschaftliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung Vorbild sein. Nachdem im vergangenen Jahr im Rahmen von zwei Konferenzen der Inklusionsplan der Städteregion ausgearbeitet und im Dezember von der Politik einstimmig verabschiedet wurde, bietet die Ausstellung einen passenden Auftakt für das neue Jahr.

2014 sollen erste Inklusionsmaßnahmen umgesetzt werden, wie Etschenberg bei der Eröffnung betonte: „Durch die Gründung eines eigenen Inklusionsamtes und die Einrichtung eines Inklusionsbeirates wird die Ernsthaftigkeit unseres Vorhabens deutlich. Wir wollen die Städteregion Schritt für Schritt als noch lebens- und liebenswerteres Gemeinwesen gestalten. Alle Menschen, ob mit oder ohne Handicap, sollen sich bei uns wohlfühlen.“

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